Entwurmung und Wurmkuren beim Pferd

Würmer beim Pferd - Der Status Quo

Wurminfektionen sind bei Pferden die häufigste Infektionskrankheit: Fast jedes zweite Pferd ist von Würmern befallen. Dieser Wurmbefall kann gesundheitliche Beeinträchtigungen sowie Leistungseinbußen hervorrufen oder gar zum Tod führen. Weil häufig keine Symptome auftreten und der Befall oft für eine längere Zeit unentdeckt bleibt, führen viele Besitzer bei ihrem Pferd regelmäßig eine Wurmkur - oft auch „prophylaktisch“ - durch. Dabei können Wurmkuren keine Infektion verhindern, sondern nur im Falle eines Befalls die vorhandenen Würmer bekämpfen.

Wie zeigen sich Würmer?

Wurminfektionen sind bei Pferden die häufigsten Infektionen. Es gibt eine Vielzahl von Parasiten, die sich im Magen, Darm, Lunge und sogar in weiteren Organen ausbreiten.

Die Symptome sind vielfältig und reichen von
  • Koliken
  • Abmagerung
  • Husten
  • Nasenausfluss bis zu Atemnot
  • Fieber
  • Darmentzündung
  • Wasseransammlung in Beinen und Unterbauch
Besonders schwierig im Kampf gegen die Würmer: Häufig treten auch keine Symptome auf und der Befall bleibt lange Zeit unentdeckt.

Viele Pferdebesitzer unterliegen dem Trugschluss, dass eine Wurmkur tatsächlich prophylaktisch wirkt. Sie kann eine neue Infektion jedoch nicht verhindern, sondern nur im Falle eines Befalls die vorhandenen Würmer bekämpfen. 

Wie können wir die Resistenzen gegen Wurmkur-Wirkstoffe stoppen?

Nun stellen Parasitologen immer öfter fest, dass viele Würmer erfolgreich Resistenzen gegen die Wirkstoffe der Wurmkuren bilden und somit die verabreichten Wurmkuren ohne Wirkung bleiben. Die Ursache für die Entstehung von Wirkstoff-Resistenzen ist nicht zweifelsfrei nachgewiesen worden. Die führenden Parasitologen sind sich aber sicher, dass die hohe Behandlungsfrequenz und die fehlerhafte Verabreichung der Wirkstoffe (Unterdosierungen, Fehl- oder fehlende Diagnostik und damit verbundenen falschen Einsatz der Wirkstoffe) zu den Resistenzen geführt hat.

Diese Resistenzbildung schreitet immer weiter voran und gefährdet somit ganz erheblich die Gesundheit der Pferde. Die Fortsetzung dieses Verhaltens kann dazu führen, dass wir unsere Pferde bei fortschreitenden Resistenzen nicht mehr erfolgreich entwurmen können und machtlos gegen die Gefahren des Wurmbefalls sind. Die zugelassenen Wirkstoffe zur Wurmbekämpfung bei Pferden sind begrenzt, es wird in näherer Zukunft nicht mit Neuzulassungen neuer Wirkstoffe gerechnet. Auch werden keine wirksamen Alternativen zur Wurmkur, etwa eine Impfung, zu erwarten sein. Es muss daher unser Ziel sein, weniger zu entwurmen und erst nach einer genauen Bestimmung der vorhandenen Würmer die Wurmkur gezielt einzusetzen. Somit können wir es schaffen, dass die Gesundheit der Pferde weiterhin geschützt, eine weitere Resistenzbildung verhindert wird und die uns zur Verfügung stehenden Wirkstoffe länger wirksam erhalten bleiben.

Daher hat die ESCCAP im Jahr 2018 erstmalig zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit Wurmkuren bzw. den vorhandenen Wirkstoffen aufgerufen und erstmalig Handlungsempfehlungen zur Parasitenbekämpfung bei Pferden formuliert. Es wurden vorrangig zwei Strategien abgeleitet, die einen gezielten Einsatz der Wirkstoffe nach einer Untersuchung des Kots des Tieres empfehlen. In unserem Blogbeitrag zur selektiven und strategischen Entwurmung findest du nähere Informationen. 

Daher formulierte die ESCCAP* 2018 erstmalig Handlungsempfehlungen zur Parasitenbekämpfung bei Pferden. Es wurden vorrangig zwei Strategien abgeleitet, die einen gezielten Einsatz der Wirkstoffe nach einer Untersuchung des Kots des Tieres empfiehlt. Das Ziel ist es, die Behandlungsfrequenz der Pferde mit Wurmkuren zu senken und die Pferde nur mit dem geeigneten Wirkstoff gegen die jeweilige Wurmart zu behandeln. Bei der Entscheidung, ob eine Wurmkur verabreicht werden sollte, spielen die eine sehr große Rolle.

Das Ziel ist es, die Behandlungsfrequenz der Pferde mit Wurmkuren zu senken und die Pferde nur mit dem geeigneten Wirkstoff gegen die jeweilige Wurmart zu behandeln. Um den Wurmbefall beim Pferd zu diagnostizieren kann man auch den Kot untersuchen.

Das 1 x 1 der zeitgemäßen Entwurmung


Doch welche Art Würmer hat das Pferd überhaupt und welchen Wirkstoff muss die Wurmkur haben, damit sie die schädlichen Würmer, die sich in den Organen ausbreiten, erfolgreich bekämpft? Es gibt nur einen nachweislich sicheren Weg, um den Wurmbefall beim Pferd zu diagnostizieren: die Kotuntersuchung.


Erst testen, dann handeln!


Dieser einfache Leitsatz, trifft den Nagel auf den Kopf. Um zu erkennen, welche Würmer dein Pferd befallen haben, damit du und dein Tierarzt die richtige Behandlung einleiten könnt, wird eine Kotuntersuchung gemacht. In dem Kot deines Pferdes werden die Wurmeier identifiziert und geben somit Rückschluss auf den Wurmbefall.

Wieso sucht man in einer Kotuntersuchung nach Wurmeiern?


„Wenn ich keine Würmer im Kot meines Pferdes sehe, hat es auch keine Würmer.“ Ganz so ist es nicht, denn die Würmer betreiben im Pferd Brutpflege und setzen ihre Eier im Kot deines Pferdes ab. Dein Pferd scheidet also Wurmeier aus, die so winzig klein sind, dass du sie mit dem bloßen Auge gar nicht sehen kannst. Aus den mit dem Kot ausgeschiedenen Wurmeiern schlüpfen Larven, die verschiedene Stadien durchlaufen und entweder direkt oder mittels Zwischenwirtes (z. B. der Moosmilbe) über das Heu oder Gras wieder von einem Pferd aufgenommen werden. Und so beginnt der Kreislauf und die Brutpflege in deinem Pferd erneut.  


Nicht alle Würmer sind gleich, manche unternehmen eine schädliche Wanderung durch das Pferd. Sie wandern über die Darmschleimhaut mittels Blut und Lymphen in das Herz, die Lunge oder auch durch die Leber und beeinträchtigen die Organe teils schwer. Die geschlechtsreifen Würmer setzen sich dann häufig in den Darm oder Dünndarm bzw. in dessen Schleimhaut und scheiden Eier aus, die über den Kot des Pferdes abgesetzt werden. Der Bandwurm und Pfriemenschwänze sind da etwas anders. Der Bandwurm setzt sich in die Dünndarmschleimhaut und scheidet ein Glied seines Körpers ab, in welchem Eier abgelegt sind. Die weiblichen Pfriemenschwänze wandern zum Anus und legen um den Anus herum Eier ab. Da beide Würmer also nicht ihre Eier unmittelbar im Kot des Pferdes legen, sind diese beiden Würmer schwer mittels Kotuntersuchung nachzuweisen. 


Eier der Pfriemenschwänze kann man durch den „Tesaabklatsch“ nachweisen. Dabei ist der Name wirklich bezeichnend, denn man drückt einen klaren Klebestreifen an die Anusrosette und sucht unter dem Mikroskop nach Wurmeiern. Der Bandwurm ist schwieriger nachzuweisen, ein günstiges sicheres Verfahren gibt es hierfür noch nicht. Die gute Nachricht ist: vetevo arbeitet an einem günstigen, sicheren Verfahren mittels Speichel- oder Trockenbluttest, um auch hier einen Befall zuverlässig nachweisen bzw. ausschließen zu können.

Strongyliden bei Pferden


In Deutschland sind die kleinen Magen-Darm-Strongyliden die häufigsten und hartnäckigsten Würmer bei Pferden. Davon abgesehen, dass sie oft keine sichtbaren Symptome mit sich bringen und sich auf Magen und Darm beschränken, ohne weitere Organe zu schädigen, sind sie dennoch sehr gesundheitsgefährdend. Sie haben bereits häufig gefährliche Resistenzen gegen gängige Wirkstoffe entwickelt, wodurch deren „blinde Bekämpfung“ durch das pauschale Entwurmen zu schlimmen Erkrankungen der Pferde führen kann. Der falsche Wirkstoff ist unwirksam, d. h. dass die Wurmkur keinen Effekt auf die Würmer hat. Sie reifen und vermehren sich fleißig und verursachen ggf. eine sogenannte „Larvale Cyathostominose“. Hierbei wird die Dickdarmschleimhaut weitflächig beschädigt. Sollte dann eine Massenauswanderung der eingekapselten Larven stattfinden, nimmt dies nicht selten einen tödlichen Verlauf für das Pferd. Daher ist es besonders wichtig, dass eine Kotuntersuchung einer Behandlung vorausgeht. So stellt man fest, wie schwer ein Pferd befallen ist und kann den entsprechenden Wirkstoff wählen.

Welcher Wirkstoff ist der richtige?


In Deutschland gibt es vier gängige Wirkstoff(-gruppen) zur Entwurmung von Pferden. Makrozyklische Laktone (Ivermectin, Moxidectin), Benzimidazole (Fenbendazol, Oxibendazol), Isochinolonderivate (Praziquantel) und Tetrahydropyrimindine (Pyrantel). Einige Wirkstoffe können gegen mehrere Würmer eingesetzt werden, wobei zum Beispiel Praziquantel nur gegen den Bandwurmbefall wirkt.


Bei einem schweren Befall hat sich der Wirkstoff Benzimidazol bewährt. Er sorgt dafür, dass die Abwanderung der Larven nicht plötzlich und schnell, sondern langsam erfolgt. Man behandelt das Pferd innerhalb von einigen Wochen mehrfach, um eine schonende Entwurmung zu ermöglichen. Leider existieren gegen diesen Wirkstoff häufig Resistenzen, daher ist nach der ersten Behandlung eine Wirksamkeitskontrolle zu empfehlen, um sicher zu gehen, dass der Wirkstoff den gewünschten Effekt hat.


Die ESCAAP empfiehlt einen regelmäßigen Wechsel der Wirkstoffe, vor allem bei der strategischen Entwurmung von Jungpferden und Fohlen. Diese müssen aufgrund ihrer körperlichen Entwicklung häufiger entwurmt werden. Da eine hohe Behandlungsfrequenz erforderlich ist, muss besonders darauf geachtet werden, dass sich keine Resistenzen der ggf. vorhandenen Würmer entwickeln, somit ist der Wirkstoffwechsel entscheidend.

Pferde entwurmen - wann sollte man eine Wurmkur verabreichen?

Wann und wie oft muss ich bei Pferden entwurmen?


Unser aller Ziel muss es sein, die Entwurmungsintervalle zu verlängern, also seltener zu entwurmen. Ein erwachsenes Pferd (ab 5 Jahren) hat in der Regel ein stabiles Immunsystem und das körperliche Wachstum ist (fast) abgeschlossen. Die Pferde halten eine Wurminfektion in einem gewissen Maße gut aus und müssen daher nicht engmaschig entwurmt werden. 


Bei Jungpferden und Fohlen sieht das noch etwas anders aus. Da das Immunstem noch nicht 100%ig intakt ist, kann ein Wurmbefall auch noch im frühen Entwicklungsstadium schon gefährlich werden. Solltest du ein Pferd haben, das jünger als 5 Jahre ist, empfehlen wir dir, einen guten und versierten Tierarzt zu suchen, der dein Jungpferd zeitgemäß mit der Entwurmung begleitet. 


Der Einsatz des Wirkstoffes richtet sich nicht ausschließlich nach der nachgewiesenen Wurmart. Die Wirkstoffe haben verschiedene Auswirkungen auf die Würmer und sprechen auch nicht denselben Wurm in jedem Entwicklungsstadium an, daher gibt es viele Wirkstoff-Kalender, die die verschiedenen Wirkstoffeinsätze an den Jahresmonaten ausrichten. Wichtig ist es, darauf zu achten, nicht häufiger als zwei Mal im Jahr einen Wirkstoff der Gruppe Makrozyklische Laktone (Wirkstoff Ivermectin oder Moxidectin) einzusetzen.


Wenn Wurmeier im Kot nachgewiesen wurden, macht die erste Entwurmung vor dem ersten Weidegang Sinn, das ist in der Regel ab März. Am Besten setzt du den Wirkstoff Pyrantel ein. Pyrantel verbleibt als Wirkstoff überwiegend im Darm und wird über den Kot des Pferdes ausgeschieden. Da aufgrund des Entwicklungsstadiums der Würmer zu dieser Jahreszeit noch nicht mit einer starken Körperwanderung zu rechnen ist, ist dies der schonendste Wirkstoff.


Nach einem positiven Wurmtest-Ergebnis im Frühsommer, also ca. 1-2 Monate nach dem Weidebeginn (Juni/Juli) solltest du den Wirkstoff Moxidectin verwenden. Er spricht auch die eingekapselten Eier der kleinen Magen-Darm-Strongyliden an und verweilt recht lange im Körper. Der Abgang ist entsprechend schonend, wobei dein Pferd 3 Tage nach der Wurmkur nicht auf die Weide sollte, da Moxidectin einen negativen Einfluss auf die Dungfauna der Weide hat.


Auch während der Weidesaison (August/September) sollte man eine Kotuntersuchung machen, um im Falle eines Falles die Würmer zu bekämpfen und somit den Infektionsdruck auf der Weide durch die ausgeschiedenen Eier gering zu halten. Zu diesem Zeitpunkt empfiehlt sich der Einsatz von Benzimidazolen (z. B. Fenbendazol). Dieser Wirkstoff wirkt ausgezeichnet gegen die erwachsenen kleinen Magen-Darm Strongyliden und bekämpft auch Spulwürmer und Magenwürmer.


Die letzte (Pflicht-)Entwurmung sollte zum Aufstallen stattfinden. Am besten ist die Vergabe Mitte November, da hier die meisten Würmer noch im aktiven Stadium erwischt werden können. Die sog. Nikolaus-Entwurmung, die in vielen Ställen durchgeführt wird, ist zu spät und wir empfehlen daher nicht als Richtmaß. Dieser Termin wurde aus dem Bereich der Wiederkäuer übernommen, spricht aber die Würmer, die bei Pferden vorkommen, nicht gut an. Für die jährliche Pflichtentwurmung wählst du am besten ein Kombinationspräparat mit den Wirkstoffen Ivermectin und Praziquantel.


Der Wirkstoff Ivermectin richtet sich gegen kleine und große Magen-Darm-Strongyliden und ggf. gegen die Larven der Magendasseln; Praziquantel ist der Wirkstoff der Wahl zur Bekämpfung des schwer nachweisbaren Bandwurms.


Grundsätzlich solltest du bei dem Einsatz der Wirkstoffe auf Resistenzen im Stall achten, d. h. es empfiehlt sich eine Wirksamkeitskontrolle vor allem nach dem Einsatz von Benzimidazolen zu machen, um eine unwirksame Wurmkur zu erkennen und entsprechend zu handeln. Teilweise wurden auch schon Resistenzen gegen Makrozyklische Laktone (bei Spulwürmern) und Pyrantel (kl. & gr. M.-D.-Strongyliden) festgestellt. Es lohnt sich also auch hier einmal auf Resistenzen zu prüfen.

Warum sollten Pferde nach der Wurmkur nicht auf die Weide?


In vielen Ställen hört man immer wieder, dass ein Pferd den Tag nach der Wurmkur nicht auf die Weide darf, weil die ganzen Würmer mit dem Kot ausgeschieden werden und die Weide stark verunreinigen.


Das stimmt so nicht ganz. Da mitunter der Wirkstoff 1 bis 3 Tage im Körper des Pferdes verbleibt und nur Stück für Stück abgebaut wird, dürfen die Pferde nach einer Wurmkur für diesen Zeitraum auch noch nicht auf die Weide. Die Wirkstoffe der Wurmkur sind gegenüber der Weidefauna sehr aggressiv und könnten die Pflanzen der Weide dauerhaft stark beschädigen. Wer also eine gesunde und prächtige Weide haben möchte und dem Umweltschutz gerecht werden will, studiert die Verpackungsbeilage und hält die entwurmten Pferde für die angegebene Dauer von der Weide fern.

Grafik: Würmer bei Pferden - Nachwasbarkeit mittels Wurmtest

Auf welche Würmer kann man Pferde testen?


Kotuntersuchungen helfen in vielerlei Hinsicht, um die geeigneten Maßnahmen der Gesunderhaltung der Pferde zu ergreifen. Es ist möglich eine gezielte und wirksame Entwurmung der Pferde durchzuführen. Dank regelmäßiger Kotuntersuchung kann der Infektionsdruck im Stall, aber auch der Infektionsstatus und die Veränderung im Verlauf der Weidesaison beobachtet werden. Dem Tierarzt ist es so besser möglich, verantwortungsvolle Behandlungsentscheidungen zu treffen. Der Wurmtest für Pferde von vetevo unterstützt deinen Tierarzt und dich dabei ideal, denn du erhältst die Laborergebnisse fertig aufbereitet inkl. Wirkstoff- und Handlungsempfehlung sehr schnell auf deinem Handy. Weder du noch dein Tierarzt muss Kontakt mit einem Labor aufnehmen und die Laborauswertung interpretieren.


Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass Wurmeier nicht jederzeit ausgeschieden werden und daher ergänzende prophylaktische Maßnahmen sinnvoll sind, um das Pferd so gut wie möglich zu schützen. 


Die Nachweisbarkeit von Würmern im Pferd unterscheiden sich von Wurm zu Wurm immens. Das liegt mitunter an der unterschiedlichen Wanderung des Wurms durch den Körper des Pferdes. Wo einige Würmer ohne Umwege die passende Brutstätte im Pferd suchen, wandern einige Würmer über Umwege zur Brutstätte und durchlaufen dabei teilweise verschiedene Entwicklungsstadien.

Wie kann man Wurminfektionen vorbeugen?


Die prophylaktischen Maßnahmen sind mitunter entscheidend! Die richtige und gewissenhafte Stall- und Weidehygiene und die Pflege der Pferde verhindert eine hohe Infektionsbelastung und dämmt somit die Gefahr der Neuinfektion stark ein.


Salopp gesagt: Bekämpfung der Ursache, nicht der Symptome. Denn die Gefahr der Infektion steigt mit zunehmend schlechter Stall- und Weidehygiene. Man kann den Teufelskreis sehr gut unterbrechen, indem man ein gutes Hygienemanagement führt. 


Der Weg der Infektion lässt sich in zwei Kategorienunterscheiden: Stall- und Weideinfektionen. 


Weidehygiene

Weideinfektionen sind bei Bandwürmern, Strongyliden und Magenwürmern bzw. Magendasselfliegen und Lungenwürmern der Fall.


Die Weiden und Paddocks sollten alle 2-3 Tage abgeäppelt werden. Frischer Pferdekot ist nur bei Pfriemenschwänzen sofort infektiös, bei allen anderen Wurmarten werden die Wurmeier erst nach 2-3 Tagen ansteckend, daher reicht eine 2-3 tägliche Reinigung der Weide und Paddocks.


Wurminfektionen vorbeugen dank Weide- und Stallhygiene

Stallhygiene

Zwergfadenwürmer, Spulwürmer und Pfriemenschwänze sind typische Stallinfektionen, die durch unzureichende Stallhygiene entstehen. Ein tägliches Ausmisten und Reinigen der Box, eine regelmäßige Reinigung und Desinfektion der Tröge und Tränken und die Sicherstellung sauberer und trockener Boxenwände führen zu einer verminderten Ansteckungsgefahr.

vetevo-Fazit


Um dein Pferd gesund zu halten, solltest du also Folgendes beachten:


Das Entwurmungsmanagement umfasst eine zielgerichtete Diagnostik, die mittels Kotuntersuchung und mit Unterstützung von vetevo bestmöglich erfolgen kann, anschließend folgt eine tierärztliche Beratung und eine verantwortungsvolle Behandlung des Pferdes mit dem korrekt ausgewählten Wirkstoff. Ein gutes und konsequentes Hygienemanagement begleitet diese Maßnahmen.


vetevo - aus Liebe zum Tier.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Bekannt aus: