vetevo Wurmstudie für Pferde 2020

©Bhakti Iyata

vetevo Wurmstudie 2020: Bei Pferden sind Strongyliden die größte Gefahr

Mit dem Wurmtest fing alles an.

Parasitenbefall betrifft jeden Vierbeiner und manche dieser schmarotzenden Lebewesen können unseren Pferden wirklich gefährlich werden. Als verantwortungsbewusster Pferdehalter kommt man um das Thema Entwurmung also nicht herum. Während jahrzehntelang die “prophylaktische” Entwurmung üblich war, wollten wir das so nicht machen.

Unsere Idee: Eine einfache und komfortable Möglichkeit, deinem Liebling durch regelmäßige Kotuntersuchungen unnötige Chemie in Form von ständigen Wurmkuren zu ersparen. Gleichzeitig ermöglicht ein klares Testergebnis die Wahl der passenden Wurmkur - denn Parasit ist nicht gleich Parasit.

Da mittlerweile so viele von euch unseren vetevo Wurmtest nutzen, können wir euch (und das nicht ganz ohne Stolz!) die aktuelle “vetevo Wurmstudie 2020” präsentieren. Mit den Ergebnissen aus über 100.000 Kotanalysen verfügen wir über eine der größten Datenbanken Deutschlands, was den Parasitenbefall unserer Vierbeiner anbelangt. So ist es uns möglich, euch verlässliche Daten zum Parasitenbefall unserer Haustiere in Deutschland zu liefern.

Inhaltsverzeichnis:

1.000 neue Tester für Wurmstudie 2021 gesucht!

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Dein Studienpaket

  • Teilnahme an Wurmstudie 2021

  • Wurmtests für 1 Jahr

  • 4x Wurmtest Pro inkl. Eizählung

  • 50€ exklusiver Studienrabatt (78€ statt 128€)

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Parasitenbefall beim Pferd

Parasitenbefall gehört leider zu jedem Pferdeleben dazu. Die Kleinstlebewesen, die deinen Vierbeiner befallen, sind nicht nur unangenehm, sondern unter Umständen auch gefährlich.

Es gibt ganz unterschiedliche Wurmarten, die eine Gefahr für deinen Liebling darstellen können. Dazu zählen unter anderem Fadenwürmer, Bandwürmer, Lungen-, Saug- und Spulwürmer, Pfriemenschwänze sowie verschiedene Strongyliden. 

Wie viele Pferde wurden positiv getestet?

Risiko des Wurmbefalls in Deutschland für Pferde für das Jahr 2020
In Anbetracht der Tatsache, dass viele Pferde nach wie vor mehrmals jährlich auf Verdacht mit starken Medikamenten entwurmt werden, sollte zuallererst ein wichtiges Ergebnis mit euch geteilt werden: 27,65% aller durchgeführten Tests bei Pferden fielen positiv aus.

Dieses Ergebnis unterstützt unsere Grundannahme: Auch wenn ein Parasitenbefall deutschlandweit eine ernste Gefahr für deinen Liebling darstellt, rechtfertigt das tatsächliche Vorkommen von Würmern & Co. nicht die häufige und unbedachte Breitband-Entwurmung ohne tatsächlichen Befund.

Nichtsdestotrotz solltest du bei einem positiven Parasiten-Befund nahezu immer eine Behandlung durchführen. In manchen Fällen kann eine selektive Entwurmung sinnvoll sein, bei der die Befallsstärke über den Einsatz einer Wurmkur entscheidet.

In jedem Fall ist es wichtig, den nachgewiesenen Parasiten möglichst zielgerichtet zu behandeln. Durch die regelmäßige Kotuntersuchung ersparst du deinem Vierbeiner also nicht nur eine Menge Chemie in Form von zu häufigen Entwurmungen, sondern weißt auch ganz genau gegen was du dein Pferd behandeln musst.

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Die mit Abstand häufigsten Parasiten bei Pferden: Strongyliden

Pferde können sich mit allerlei Arten von Würmern anstecken, doch unsere Analysen liefern ein klares Ergebnis, welche Wurmart am häufigsten vertreten ist: 97% der positiv ausgefallenen Analysen unserer diesjährigen Studie beinhalteten Strongyliden.

Dieses Ergebnis überrascht nicht, da die kleinen Strongyliden zu den bekanntermaßen sehr weit verbreiteten Wurmarten gehören. Man unterscheidet zwischen kleinen und großen Strongyliden, wobei die großen Strongyliden eine besondere Gefahr für die Gesundheit deines Tieres darstellen. In Deutschland kommen diese allerdings kaum vor, so dass das Infektionsrisiko für dein Pferd recht gering ist.

Hierzu müssen wir anmerken, dass ein regulärer Wurmtest nicht zwischen kleinen und großen Strongyliden unterscheiden kann. Um die großen Strongyliden nachzuweisen, sind sehr zeitaufwendige und teure Testverfahren notwendig, die nur in spezialisierten Laboren durchgeführt werden können.

Symptome einer Infektion mit kleinen Strongyliden

Unter den kleinen Strongyliden unterscheidet man 8 Gattungen mit über 50 Arten. Zu den häufigsten Symptomen zählen Kolik, Futterverweigerung, Abmagerung, Fieber, Darmentzündung, Wasseransammlung in Beinen und Unterbauch sowie stumpfes Fell.

Die Gefahr für dein Pferd hängt stark von der Befallsstärke ab und eine Infektion kann im schlimmsten Fall sogar tödlich ausgehen. Allerdings kann ein erwachsenes, gesundes Pferd ab etwa 5 Jahren mit einem leichten bis mittleren Befall (bis 200 Wurmeier pro Gramm Kot) durchaus umgehen und benötigt nicht unbedingt eine Wurmkur. Bei jüngeren oder immungeschwächten Pferden sollte bei Befall jedoch immer entwurmt werden.

Behandlung der kleinen Strongyliden durch selektive Entwurmung

Um deinem Pferd zu häufige Wurmkuren zu ersparen, ist die selektive Entwurmung bei Strongylidenbefall das Mittel der Wahl. Hierzu braucht man jedoch zwingend die genaue Befallsstärke. Diese wird in der Einheit EpG (Eier pro Gramm) gemessen. Diese Eizählung gehört nicht zum standardisierten Wurmtest - in unserem Wurmtest Pro für Pferde ist sie jedoch inkludiert.

Hinweis: Auch bei jüngeren Pferden, die sowieso entwurmt werden sollten, macht eine Eizählung durchaus Sinn. Nur so kann die Wirksamkeit der verabreichten Wurmkur getestet werden, indem die Wurmeier vor und nach der Behandlung gezählt werden. Bei einem Rückgang der Eizahl um etwa 90% war die Wurmkur erfolgreich.

Bei einem erwachsenen, gesunden Pferd wird also erst ab einer gewissen Befallsstärke eine Entwurmung empfohlen. Der Schwellenwert hierfür liegt bei 200 EpG. So soll vermieden werden, dass sich Resistenzen bilden und die Umwelt durch die unbedachte Gabe starker Wurmkuren belastet wird.

Gleichzeitig wird das Immunsystem des Tieres auf diese Weise angeregt den Befall selbst zu bekämpfen, was gut für den Körper deines Pferdes ist. Das European Scientific Counsel Companion Animal Parasites (ESCCAP) empfiehlt zudem eine jährliche Larvendifferenzierung bei Strongylidenbefall, um große Strongyliden potentiell zu identifizieren.

Wichtig: Weder Bandwürmer noch Pfiemenschwänze können per Kotuntersuchung sicher nachgewiesen werden. Aus diesem Grund sollte nicht komplett auf Wurmkuren verzichtet, sondern eine Reduktion auf 1-2 Kuren pro Jahr (vor allem im Winter) angestrebt werden.

Prinzipiell darf bei Fohlen, immungeschwächten, vorerkrankten sowie sehr alten Tieren nicht selektiv entwurmt werden. Zudem muss das Umfeld deines Tieres mitgedacht und angepasst werden: Wenn nicht alle Tiere des Stalls selektiv entwurmt werden, wird diese Methode nicht funktionieren.

Da bei einer selektiven Entwurmung ein gewisser Befall mit Strongyliden toleriert wird und die Pferde sich daran gewöhnen können, werden klassisch entwurmte Pferde so sehr wahrscheinlich angesteckt und deren Entwurmung ist somit wirkungslos.

Wie kannst du dein Pferd schützen? 

Der beste Schutz, den du deinem Liebling gegen Parasiten zukommen lassen kannst, ist einerseits die Prävention sowie andererseits die gezielte Bekämpfung bei Befall. Viele Tierbesitzer wollen für ihren Liebling nur das Beste und greifen dementsprechend zu “prophylaktischen” Entwurmungen.

Wir empfehlen allerdings ein Umdenken, falls die Gesundheit und das Umfeld deines Pferdes es zulassen. Anstatt dein Pferd 3-4 Mal jährlich auf Verdacht zu entwurmen, kannst du die Gabe von Wurmkuren reduzieren, in regelmäßigen Abständen auf einen Parasitenbefall testen lassen und im Bedarfsfall behandeln. Sprich das genaue Vorgehen allerdings unbedingt mit dem Tierarzt deines Vertrauens ab!

Damit die Tests für dich und deinen Liebling unkompliziert und ohne Stress ablaufen, kannst du unseren vetevo Wurmtest Pro direkt zu euch nach Hause bzw. in den Stall bestellen.

Nachdem du an drei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine walnussgroße Kotprobe mit Hilfe der mitgelieferten Behälter gesammelt hast, scannst du die Probenbox mit unserer kostenlosen App und schickst sie in unser Labor. Nach wenigen Tagen bekommst du die Ergebnisse in der App angezeigt und kannst die richtige Medikation auch direkt über die App bestellen.

Diese Vorgehensweise bringt mehrere Vorteile mit sich
  • Du ersparst dem Körper deines Lieblings unnötige Chemie.
  • Du verhinderst die Bildung von Resistenzen der Parasiten, die bei zu häufiger Gabe von Entwurmungen entstehen können.
  • Du behandelst im Fall der Fälle den nachgewiesenen und damit tatsächlich vorhandenen Parasiten.
  • Du behandelst zum richtigen Zeitpunkt. Wurmkuren können nicht zum vorbeugenden Schutz eingesetzt werden. Theoretisch kann sich dein Pferd am Tag nach der Entwurmung bereits wieder anstecken.

Jetzt teilnehmen und 50€ sparen

Sichere deinem Vierbeiner jetzt einen der limitierten Plätze in unserer Wurmstudie 2021.


Tiergesundheit. Neu gedacht: unsere vetevo App

Beim Thema Parasiten beim Pferd lautet unsere Empfehlung also: Versuche die Verwendung von Wurmkuren auf das notwendige Minimum zu beschränken. Solltest du dich für diese Herangehensweise entscheiden, darfst du allerdings nicht vergessen, das regelmäßige Tests (alle 3 Monate) wirklich wichtig sind. Nur so kannst du sicherstellen, dass ein Parasitenbefall schnell entdeckt und behandelt wird. Das schützt nicht nur deinen Vierbeiner, sondern auch andere Tiere und Menschen.

Damit du die regelmäßigen Tests nicht vergisst, erinnert dich unsere vetevo App auf Wunsch gerne daran. Zudem kannst du dort ganz einfach die Ernährung, das Gewicht und die Gesundheit deines Pferdes im Blick behalten - am besten schaust du dir die praktischen Funktionen einfach einmal selbst an!

Da uns die Gesundheit unserer Vierbeiner wirklich am Herzen liegt, haben wir es uns zur Mission gemacht Tiergesundheit unkompliziert und komfortabel zu machen. Unsere Produkte sollen dir helfen, dich stressfrei um all die Aspekte der Gesundheit deines Lieblings zu kümmern, die du aus dem Stall heraus erledigen kannst - als sinnvolle Ergänzung zur wichtigen tierärztlichen Betreuung.
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