Affenpinscher


Eine der ältesten und ursprünglichsten Hunderassen ist der Affenpinscher. Den Namen verdankt erseinem affenartigen Gesichtsausdruck mit seiner nach oben gebogenen Nase, mit seinenhervortretenden runden Augen und borstigen Augenbraun, sowie seinem buschigen Backenbart. DieFranzosen nennen den Affenpinscher oft Diabletin Moustache, wörtlich „kleiner Teufel mit demBackenbart“. Die Zucht dieser Hunderasse reicht bis ins Mittelalter zurück. Ursprünglich war seinEinsatz für die Jagd auf Mäuse und Ratten, dies ist wahrscheinlich auf seine Größe zurückzuführen.Heute zählt er eher zu den seltener gewordenen Hunderassen.


Der kleinste Vertreter unter den Affenpinschern unterscheidet sich nicht nur aufgrund seiner Größe,sondern auch durch sein rauhes, abstehendes Fell und seinen Vorbiss von den anderen Pinschern. DasFell ist rauh, harsch und meist in der Farbe schwarz vorzufinden. Da es schnell zerzaust und verfilztmuss dies oft gebürstet und getrimmt werden, jedoch hat es einen Vorteil, da der Affenpinscher nichthaart.


Trotz seiner Größe hat er eine starke Persönlichkeit, denn er gilt als unerschrocken und wachsam mitaufbrausender Leidenschaft. Fremden Menschen und Hunden begegnet er meist mit einer gewissenAbneigung und er benötigt ziemlich viel Zeit bis er Unbekannten sein Vertrauen schenkt. Hat man abereinmal sein Vertrauen gewonnen ist er sehr anhänglich, zärtlich und hingebungsvoll, besonders was dieBeziehung zu seiner Bezugsperson betrifft.


Der kleine struppige Wegbegleiter ist sehr anpassungsfähig und kann somit am Land, wie auch in derStadt gehalten werden. Bei einer konsequenten Erziehung kann er problemlos mit ins Büro genommenwerden. Wichtig ist nur sich genügend Zeit für seinen kleinen Gefährten zu nehmen und an viel Auslauf,Spiel und Sport zu denken.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
Bekannt aus: