Akita


Viele der eingeborenen japanischen Hunderassen sind aus den nordischen Hunderassen entstanden.Die Rasse der Akita stammt aus der gleichnamigen Präfektur in Nordjapan. Sie geht über vieleJahrhunderte auf Hunde der Polarregionen zurück. Eine Gruppe fand ihren Weg in die nördlichenGebirge von Honshu. Ursprünglich wurden Akitas als Kampfhunde gezüchtet, da Hundekämpfe imfernen Osten sehr populär waren. Als diese ihre Anhänger verloren haben, entdeckte der Adel dieRasse neu und setzte sie bei der Jagd auf Hirschen, Wildschweine und Schwarzbären ein. Akitasverrichteten ihren Dienst aber nicht nur bei der Großwildjagd, sie wurden auch als Wach- und loyaleFamilienhunde gehalten. 


Der Akita ist ein japanischer Spitz. Im Jahr 1999 wurde die Rasse von der FCI (Féderation CynologiqueInternational) in zwei Rassen aufgeteilt, den japanischen und den amerikanischen Akita. Seit derAnerkennung trägt der japanische Typ ausschließlich den Namen „Akita“ ohne den Zusatz „Inu“(japanisch für Hund). Viele dieser japanischen Hunderassen besitzen meist quadratische Körper mitkeilförmigen Köpfen und kleinen aufrecht getragenen Ohren. Ihr Fell ist kurz, dicht und abstehend, dieRute wird über dem Rücken gerollt getragen. Die Augen sind dreieckig geformt und liegen tief.Rasseunterschiede sind in der Größe, Farbe, Verwendung und Entstehungsgeschichte zu finden. 


Akitas sind zähe, intelligente, ruhige und robuste Hunde, die eine strenge aber liebevolle erzieherischeHand brauchen. Sie besitzen oft ein ausgeprägtes Jagd- und Schutzverhalten. Vertreter dieser Rassekönnen durchaus dickköpfig sein, aber hat man ihnen erst einmal vermittelt was man von ihnen möchte,arbeiten sie gerne mit Menschen zusammen. Akitas mögen keine anderen Hunde in ihrer Nähe.Fremden Menschen gegenüber reagieren sie freundlich, aber auch zurückhaltend oder gleichgültig.Diese selbstbewussten und eigenständigen Hunde eigenen sich sehr gut als Gebrauchshunde.Unterwürfigkeit ist ihnen fremd. Um Langeweile zu vermeiden, benötigen Akitas ausreichend Bewegung.Aufgrund ihres Fells sind sie auch bei extremen Klimaverhältnissen wetterfest.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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