Appenzeller Sennenhund


Die Vorfahren der Appenzeller Sennenhunde, die Molosser, waren stets Begleiter und vor allemSchutzhunde von Cäsars Legionen, als diese in der Schweiz einmarschierten. Später wurden sie vonBergbauern meist als Zugtiere für kleine Wägen eingesetzt, um die hergestellten Milch- undKäseprodukte ins Tal zum Markt zu bringen. Durch Kreuzungen mit diversen anderen Hütehunden, wiezum Beispiel mit dem Puli, brachte man unterschiedliche Größenvarianten dieser Rasse zustande. Einfarbenfroh, glänzendes Fell zeichnet diese Schweizer Sennenhund Rasse aus, wie auch die zumRücken hin aufgerollte Rute.


Aufgrund seiner besonderen Trittsicherheit im Gebirge wird der Appenzeller Sennenhund heute gerneals Lawinenhund, aber auch als Katastrophen- und Rettungshund eingesetzt. Außerdem findet er zudemoft Gebrauch als verlässlicher Wachhund auf Bauernhöfen. Traditionell tragen sie noch heutehandgemachte Halsbänder, verziert mit Tier oder Menschenfiguren, die besondere Taten dieser Hundedarstellen sollen.


Der Appenzeller Sennenhund gilt als sehr zutraulich, äußerst wachsam und anpassungsfähig. Er hateine treue Seele und ist für vielerlei Anforderungen einsetzbar, sei es als Wachhund, Hirtenhund, aberauch als liebevoller Familienhund. Im Vergleich zu den anderen drei Schweizer Sennenhunde Rassenscheint diese Rasse die Lebhafteste zu sein, weshalb sie auch mehr Raum in Anspruch nimmt. Lässtman sie diese Lebhaftigkeit nicht genügend ausleben, neigen sie sehr gerne zum Streunen.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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