Basenji


Der Basenji wird zu den Urhunden gezählt. Er kommt aus dem Kongo, wo er mit dort beheimatetenBuschvölkern lebt. Die Geschichte des Basenji dürfte bis in die Pharaonenzeit zurückgehen, was durchZeichnungen in ägyptischen Grabmälern belegt wird. Was allerdings bis heute nicht geklärt ist, ist dieFrage wie diese Hunde nach Ägypten gelangten. Der Name Basenji bedeutet „Wildes Ding aus demBusch“. Hunde dieser Rasse bellen nicht, was aber nicht bedeutet, dass sie keine Laute von sichgeben. Ihr Bellverhalten ist mit dem des Wolfes zu vergleichen, denn beide bellen äußerst selten, wennüberhaupt. Die Laute des Basenji werden eher als ein Jodeln beschrieben.


Das Fell des Basenji ist kurz, glänzend und fein. Seine Körperhaltung ist sehr grazil und elegant. Meistsieht man ihn in den Farbvariationen rot-weiß oder schwarz-weiß, in eher seltenen Fällen ist er auchdreifarbig. Ein besonderes Merkmal sind seine spitzen Ohren und seine Falten auf der Stirn. Das kurzeFell benötigt es Pflege. Diese Hunde haben zudem kaum einen Körpergeruch. Basenjis sind sehrreinliche Hunde die Pfützen und Schmutz meiden.


Der Basenji ist ein sehr selbstständiger Hund, der gerne seine eigenen Entscheidungen trifft. Mit seinerstarken Persönlichkeit ordnet er sich nur ungern unter, daher braucht er eine klare Führung undkonsequente Erziehung. Ein absoluter Gehorsam kann von ihm dennoch nicht erwartet werden.Aufgrund seines starken Drangs nach Unabhängig ist er für Hundeanfänger nicht besonders geeignet.Der Basenji wurde ursprünglich als Jagdhund eingesetzt. Sein hervorragender Geruchssinn und seinschlanker und beweglicher Körperbau waren bei der Jagd sehr von Vorteil. Auch heute besitzen dieseHunde noch einen sehr stark ausgeprägten Jagdtrieb. Dies macht ein Ableinen nahezu unmöglich, daselbst Autos, Jogger und Radfahrer als Beutet gesehen werden. Besonders wichtig ist eineausreichende Bewegung und Beschäftigung. Zuhause sind Basenjis verschmust wie Katzen und suchendie Nähe zum Menschen. Fremden können sie durchaus reserviert gegenübertreten.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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