Beagle


Die Geschichte des Beagles ist bis heute noch immer unklar. Bereits in sehr früher Zeit gab es auf denbritischen Inseln, speziell in Wales, kleine Laufhunde die hauptsächlich in der Hasenjagd eingesetztwurden. Diese waren dem Beagle schon damals sehr ähnlich. Zur Zeit von König Henry VIII und seinerTochter Elizabeth I waren Beagle oft drahthaarig und sehr klein. Es ist überliefert, dass sie so kleinwaren, dass mehrere Hunde in den Satteltaschen der Pferde mitgeführt werden konnten. Im Laufe derJahre hat sich die Größe der Hunde aber deutlich verändert. Beagle wurden jahrhundertelang speziellfür die Jagd in der Meute gezüchtet. Trotz seiner kurzen Beine gehört der Beagle zur Gruppe derLaufhunde und die größeren Versionen der Hunde wurden sowohl zu Fuß, als auch neben dem Pferdgeführt. Aufgrund seiner Größe wurde er für die Jagd von kleinen Tieren wie Feldhasen oderWildkaninchen eingesetzt.


Der Beagle ist ein robuster und kompakter Begleithund mit fröhlichem, lebhaftem und äußerstaufgeweckten Charakter. Er gilt als sehr liebenswürdig und trotz seines ursprünglichen Einsatzes alsJagdhund in keinem Fall als angriffslustig. Gelegentlich kann er etwas dickköpfig sein. Beagle sindgerne von anderen Hunden umgeben, leben also gerne in Rudeln und sind besonders unkompliziert.Dies scheint auch der Grund dafür zu sein, warum sie heute als Laborhunde in der medizinischenForschung eingesetzt werden. Zu diesem Zwecke werden oft große Bestände eigens dafür gezüchtet.Eine konsequente und geduldige Erziehung ist beim Beagle besonders wichtig. Außerdem darf auf einesinnvolle Ausgleichsbeschäftigung, sowie auf regelmäßigen Auslauf bzw. regelmäßige Bewegung nichtvergessen werden.


Das Fell dieser Rasse ist kurz, anliegend und gilt als sehr wetterresistent. Meist sind die Farbvaria-tionen zweifarbig mit braun/weiß, rot/weiß, gelb/weiß, oder dreifarbig mit schwarz/braun/weiß.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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