Bedlington Terrier


Der Bedlington Terrier hat seine Wurzeln in Nordengland und wurde ursprünglich von armen englischenBergarbeitern für die Jagd auf Otter, Ratten und andere Nagetiere eingesetzt. Vorgänger des BedlingtonTerriers waren unter anderem der Whippet und der Otterhund. Diese Hunderasse lässt sich bis ins 18.Jahrhundert zurückverfolgen und zählt zu den eher wenig verbreiteten Rassen. Aufgrund seineräußerlichen Erscheinung, und seinem unerschrockenen, mutigen Wesen wird er auch „Wolf imSchafspelz“ genannt.


Besonders Rassetypisch ist sein birnenförmiger Kopf und seine seitlich herabhängenden Ohren, welchenur an den Spitzen mit Fransen versehen sind. Sein Fell ist entweder blau-grau, lederbraun odersandfarben. Im Großen und Ganzen ist es sehr dicht, leicht gelockt und steht von der Haut ab. DieFellpflege ist etwas aufwändig, denn dieses muss regelmäßig mit der Schere geschnitten werden, sonstwird es sehr lange und kann leicht verfilzen.


Was seinen Charakter betrifft ist er vollkommen wie alle anderen Terrierarten, denn er gilt alstemperamentvoll, mutig und selbstbewusst. Aufgrund seines ursprünglichen Einsatzes, hat er auch heutenoch einen ausgeprägten Jagdsinn, gilt aber in Bezug auf fremde Menschen als sehr freundlich. FremdeHunde hingegen duldet er nur ungern in seinem Revier, dies ist besonders auf Rüden bezogen. Er istbesonders gut als Wachhund geeignet, denn er scheut es nicht sein Hab und Gut mit allen Mitteln zuverteidigen. Hat man einmal sein Vertrauen gewonnen, ist er sehr auf seine Bezugsperson fixiert undman kennt ihn las anhänglichen und zärtlichen Hausgenossen. Der Bedlington Terrier lässt sich für dieverschiedensten Aktivitäten beziehungsweise Sportarten begeistern und lässt sich gut erziehen.Verbringt man mit ihm regelmäßig Zeit draußen, wo er seinem Bewegungsdrang freien Lauf lassen kann,so kann man ihn auch bestens als Wohnungshund halten.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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