Belgischer Tervueren


Eine Varietät des Belgischen Schäferhundes ist der Tervueren, der zu den langhaarigen Vertretern derRasse gehört. Insgesamt gibt es vier verschiedene Varianten des Belgischen Schäferhundes. DieVorfahren der Hunde kommen aus der Gemeinde Tervueren. Ein Schäfer Namens Corbell paarte seinezwei langhaarigen Schäferhunde und die daraus entstandene „Miss“ wurde an Danhieux verkauft.Dieser wurde der bedeutendste Züchter des Tervueren. Die Rasse wurde ursprünglich als Hütehundgezüchtet. 1893 wurde von Professor Adolphe Reul an der belgischen Schule derVeterinärwissenschaften der Rassestandard etabliert. Während der Kriegsjahre waren die Tervuerenbeinahe ausgestorben. Der besonders hübsche „Willy de la Grade Noir“ belebte jedoch das Interesse ander Rasse wieder aufs Neue. Heute sind die Hunde in den USA vor allem auf Ausstellungen und speziellbei Leistungsprüfungen immer öfter anzutreffen.


Auch wenn sich die Belgischen Schäferhunde in Hinblick auf ihr Fell deutlich voneinanderunterscheiden, sind alle anderen Merkmale wie der Körperbau, sowie ihr typisches Verhalten undWesen sehr einheitlich. Die Tervueren waren und sind seit jeher für ihre Fähigkeiten als Hütehund undfür die Arbeit bei der Polizei bekannt. Die Rasse kann aber neben ihrem Einsatz als Arbeitshund auchals reiner Familienhund gehalten werden. Diese Hunde werden das Leben ihres Besitzers mit immenserLeidenschaft zu verteidigen wissen. Tervueren sind aber auch als Rettungshunde häufig anzutreffenund eigenen sich aufgrund ihres Lerneifers für eine Vielzahl von Hundesportarten wie Turnierhundesportoder Agility.


Belgische Schäferhunde besitzen ein langes Fell mit unterschiedlichsten Schattierungen von falb- bismahagonifarben. Auch silber und schwarz sind möglich. Markant ist die schwarze Decke, die besondersüber Schultern und Rücken stark ausgeprägt ist. Eine schwarze Maske ist üblich bei dieser Rasse. BeiHündinnen ist oft eine kleine weiße Blesse auf der Brust zu finden. Hündinnen besitzen etwas kürzeresHaar und weniger lebendige Markierungen.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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