Berger des Pyrenees


Vom Berger des Pyrenees gibt zwei Schläge: Face Rase (frz. mit rasiertem Gesicht) und Museau Normal (frz. normale Schnauze). Der Pyrenäenschäferhund wurde im Jahr 2009 vom American Kennel Club anerkannt. Diese Hunde haben eine lange und geheimnisvolle Geschichte und es wird angenommen, dass sie in den Pyrenäen seit vielen Jahrhunderten existierten. Mittelalterliche Kunstwerke, die die Rasse darstellen, unterstützen diese Theorie, ebenso wie archäologische Ausgrabungen, die die Knochen kleiner Hunde in neolithischen Ablagerungen in der Region zeigen. Als energiegeladene und wachsame Hunde haben diese geschickten Tiere in Frankreich nach dem Ersten Weltkrieg nationale Anerkennung gefunden – wo sie als Kuriere, Wachhunde, Such- und Rettungshunde und als Maskottchen eingesetzt wurden. Für eine Rasse, die wahrscheinlich seit Jahrtausenden als Hütehunde diente, haben sie sicherlich gezeigt, dass sie eine Vielzahl von Rollen erfüllen können. Darunter auch die des liebenswerten Familienhundes.


Der Berger des Pyrenees gilt als sehr selbstbewusste und unabhängige Rasse, weshalb er von seinem Halter sehr viel Geduld abverlangt. Es bedarf daher einer konsequenten und strengen Erziehung damit das Zusammenleben klaglos klappt. Hunde die zu spät sozialisiert und ausgebildet werden, können recht aufsässig werden. Richtig erzogen sind sie nicht nur perfekte Wachhunde sondern machen auch im Familienleben sehr viel Freude.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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