Bordeauxdogge


Die Bordeauxdogge ist dem Bullmastiff sehr ähnlich, wenngleich die Bordeauxdogge um Jahrhunderteälter ist. Sie ist eng mit dem Mastiff Asiens verwandt und stammt von den Molossern ab. DoggenartigeHunde waren in den römischen Arenen sehr beliebt und kamen mit den Feldzügen nach Europa.Ursprünglich wurden sie als Beschützer von Herden vor Wölfen und Bären eingesetzt. Später folgtenblutige Hundekämpfe oder Kämpfe gegen Bullen.


Nach dieser Zeit, etwa Ende des Mittelalters, tauschten die Hunde die Kampfarena gegen den Job desViehtreibers. Nach dem Verbot der Hundekämpfe und aufgrund des zunehmend nachlassenden Bedarfsan Viehtreibern, dienten die Hunde nur mehr dem persönlichen Schutz. Dank ihres majestätischenAuftretens waren sie für viele Landsitze ein echter „Aufputz“. Die Französische Revolution nahm ihnenaber auch diese Aufgabe. Viele von ihnen verloren als edle und tapfere Wächter im Kampf für ihreFamilien ihr Leben. Glücklicherweise überlebten genug Exemplare, die die Aufmerksamkeitfranzösischer Hundezüchter auf sich zogen. Heute findet man noch vereinzelt Hunde in Belgien,Deutschland, der Schweiz, Japan, Afrika und den USA. Prof. Raymond Triquet war in den 60er JahrenHauptverantwortlicher für die Initiative zur Rettung der Rasse.


Die Bordeauxdoggen gelten als nervenstark und ruhig. Trotz ihres imposanten Äußeren sind siegegenüber ihren Besitzern außerordentlich liebevoll. Dies kann sich aber schlagartig ändern, wennGefahr gegen ihren Besitzer oder ihr Zuhause droht. Auch können sie gegenüber andern Hundenaggressive Neigungen haben. Sie haben ein feines Gespür und können gut zwischen Spaß und Gefahrunterscheiden. Die Bordeauxdogge liebt den Umgang mit Menschen, vor allem mit Kindern. Sie ist eingeduldiger und großzügiger Hund, der für jede Art von Unsinn zu haben ist.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
Bekannt aus: