Bouvier de Flandres


Der äußerst intelligente Bouvier de Flandres wurde früher als Gehilfe für das Treiben von Rinderherdenund als Zughund eingesetzt. Aufgrund der Modernisierung der Landwirtschaft ist sein ursprünglicherEinsatz zurückgegangen. Man sieht ihn daher heute eher als Wächter auf Bauernhöfen beziehungsweiseals Schutz- und Polizeihund. 


Auszeichnend ist sein stämmiger Körperbau, seine kräftige Brust in Verbindung mit seinem breiten undmuskulösen Rücken. Hauptsächlich ist sein Fell grau gestromt oder schwarz gewolkt, in sehr seltenenFällen ist es tief schwarz. Sein Schnauz- beziehungsweise Kinnbart ist besonders rassetypisch, denndieser verleiht ihm seinen charakteristischen, grimmigen Gesichtsausdruck. Das dichte und etwasstruppige Fell fühlt sich sehr rau und spröde an. Die reichlich vorhandene Unterwolle bietet einen idealenSchutz vor schlechten Witterungsverhältnissen und verschiedensten Verletzungen. Aufgrund derHaarlänge sollte das Fell regelmäßig gebürstet und idealerweise auf eine Länge von 6 Zentimeterngetrimmt werden, um den Haarverlust zu verringern und Eigengeruch vorzubeugen. 


Da man es mit einem selbstständigen und dominanten Gefährten zu tun hat, erfordert seine starkePersönlichkeit eine klare Führung und konsequente Erziehung. Fremde Hunde duldet er nicht in seinemRevier, das er im Ernstfall auch mit allen Mitteln verteidigt. Für Hundeanfänger und bequeme Menschenist er daher nicht besonders geeignet, zeigt man ihm jedoch früh seine klaren Grenzen kann man voneinem liebevollen Familienbegleithund sprechen. Wichtig ist es den Bouvier de Flandres regelmäßig mitsinnvollen Aufgaben zu beschäftigen. Idealerweise wird er als Wachhund auf größeren Anwesengehalten, denn hier hat er viel Bewegungsraum und kann seiner ursprünglichen Aufgabe nachkommen.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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