Bretonische Vorstehhund


Der Bretonische Vorstehhund auch Epagneul Breton oder Brittany genannt, stammt aus der Bretagne inFrankreich. Seine offizielle Geschichte geht in das Jahr 1865 zurück. Aber bereits frühereAufzeichnungen beschreiben Hunde, die diesem Vorstehhund sehr ähnlich waren. Der britische Adelbesuchte Frankreich häufig zur Jagd von Rebhühnern und Waldschnepfen und ihre Hunde waren immerdabei. Aufgrund von Quarantänebestimmungen, durften die Hunde danach nicht wieder nach Englandmitgenommen werden. Als sich diese herrenlosen Hunde mit den in Frankreich beheimateten Spanielpaarten, entstand die Rasse der Bretonischen Vorstehhunde. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Rassesehr populär. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Zucht veredelt, da der Ur-Bretone bis dahin eineArbeitsrasse mit gedrungenem Körperbau war.


Obwohl der Bretonische Vorstehhund vom Typ her ein Spaniel ist, ist er kein Stöberhund, sondern einklassischer Vorstehhund. Die Rasse hat einen ausgesprochen scharfen Geruchssinn, zeichnet sichdurch die konzentrierte Feldsuche aus und hat generell eine Begabung für den Einsatz zur Jagd vonNiederwild. Der Bretonische Vorstehhund ist ein zuverlässiger Aportierhund und wird gerade wegenseiner ausgezeichneten Nase auch in der Schweißarbeit verwendet. Als Familienhund ist der Bretoneeher ungeeignet, da er einen ausgeprägten Bewegungsdrang besitzt und bei Unterbeschäftigungdurchaus unleidig werden kann.


Vertreter dieser Rasse sind in den verschiedensten Farben wie weiß und orange, weiß und schwarz,weiß und braun sowie tricolor (dreifarbig) mit Scheckung zu finden. Das Fell ist fein, aber nicht seidigund kann auch leicht gewellt sein. Die Rute des Bretonen ist hoch angesetzt. Viele der Hunde werdenaber auch ohne Rute geboren.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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