Bullterrier


Der kleine aber kräftige Bullterrier hat seinen Ursprung in Großbritannien und ging aus einer Kreuzungzwischen Old White Englisch Terriern und Bulldoggen hervor. Ursprünglich wurde er für Hundekämpfegezüchtet. Man wollte einen starken, wendigen und aggressiven Hund schaffen, dessen Maul sichbesser zum Beißen eignete als jenes anderer Bulldoggen. Später wurden Hundekämpfe verboten unddie Strategie der Zucht änderte sich schlagartig. Nun gelten Bullterrier als Begleit- und Showhunde.


Auffallend an dieser Hunderasse ist die eiförmige Kopfform, mit der abwärts gekrümmten Nase und derkräftige, muskulöse Körperbau. Das Fell ist kurz, glatt und meist reinweiß.


Der heutige Bullterrier ist zwar immer noch kraftvoll und äußerst beweglich, dabei aber friedfertig undbereit zur Unterordnung. Diese Hunde werden heute nur noch dahingehend gezüchtet, sich selbst undihre menschliche Familie zu verteidigen, nicht aber den Streit zu suchen. Sie wurden als „die weißenKavaliere“ bekannt. Hat man einmal sein Vertrauen gewonnen, baut er schnell eine enge Bindung zuseiner Bezugsperson auf.


Der Bullterrier eignet sich bestens für aktive Menschen, die sich mit dem Umgang von Hundenauskennen und sich auch stets der starken Persönlichkeit ihres Wegbegleiters bewusst sind. Bullterriersind vorzügliche Athleten und brauchen Beschäftigung durch Spiel und genügend Auslauf. SchonWelpen zeigen geballte Energie, gepaart mit erstaunlicher Kraft. Ihr clownhaftes Gebaren macht sie zumLiebling von Cartoonisten und Werbefirmen. Bullterrier sind wunderbare Menschenhunde und mitKindern unendlich geduldig. Konsequent erzogen, rechtzeitig mit Menschen, Artgenossen undHaustieren sozialisiert, werden sie zu außerordentlich angenehmen Familienhunden.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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