Cirneco dell’Etna


In der Blütezeit der Phönizier wurde der Cirneco dell’Etna, welcher dem Pharaonenhund sehr ähnlich ist,auf die Insel Sizilien gebracht. Dort wurde er über mehr als 3000 Jahre gehalten und gezüchtet.In früherer Zeit war die Rasse auch im Norden von Korsika zu finden. Der Ursprung des Cirnecodell’Etna ist vergleichbar mit dem der Pharao und Ibizan Hounds, der sich auf unterschiedlichenInseln wiederholt hat. Laut geschichtlicher Überlieferungen gab es auf Sizilien einen Tempel, einheiliger Ort, der von Cirnecos bewacht wurde. Denn diesen Hunden wurde ein übersinnlicherInstinkt zugesprochen, der es ihnen ermöglichte Ungläubige und Diebe zu entlarven, aber Gläubigefreudig willkommen zu heißen.


Heute ist die Rasse in der Gegend von Adrano weit verbreitet und die einzige Hunderasse, die an denHängen des Etna der Jagd nachgeht. Im Jahr 1940 wurde der Cirneco offiziell durch den ItalienischenKennel Club (ENCI) anerkannt. Auch die FCI erkennt diese Rasse unabhängig vom Pharaonenhund an.Der Cirneco dell’Etna jagt mit der Nase. Er ist ein Spezialist für die Jagd auf Kaninchen und Hasen.


Durch seine leise Art kann er sich aber auch problemlos an jede Art von gefiedertem Wild anpirschen.Diese Hunde sind lebhaft, aber sehr freundlich und eigenen sich daher sehr gut als Familienhunde.Leider ist diese Rasse über die Grenzen Siziliens hinaus nur wenig bekannt geworden.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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