Dalmatiner


Die Frage über die Herkunft des Dalmatiners ist noch ungeklärt, jedoch gibt es Vermutungen, dassdieser seinen Ursprung in Indien hat und über Dalmatien nach England gekommen ist. In England ist erbekannt als treuer Kutschenbegleiter. Verwendet wurde der Dalmatiner dort als Beschützer vorRäubern, fremden Hunden oder wilden Tieren. Dementsprechend ausgeprägt ist auch derBewegungsdrang des Dalmatiners.


Der erste Rassestandard wurde 1890 aufgezeichnet, jedoch zählte zu dieser Zeit der Dalmatiner nochzur Gruppe der Gesellschafts- und Begleithunde, was ihm allerdings nicht gerecht wurde. 1997 wurde erschlussendlich der Gruppe der Lauf- und Schweißhunde zugeordnet.


Bei der Haltung eines Dalmatiners sollte darauf geachtet werden, in einer Gegend zu wohnen, wo derliebenswerte Wegbegleiter viel Auslauf bekommen kann, da er sehr hohe Ansprüche in PunktoBewegung und Beschäftigung stellt. Wichtig ist, ihn ideal hundesportlich zu fördern und ihm viel Auslaufzu gewähren. Im Allgemeinen ist der Dalmatiner ein arbeitseifriger und temperamentvoller Hund undsomit ungeeignet für bequeme Stubenhocker.


Der Dalmatiner ist mittelgroß bis groß, wohl proportioniert, muskulös und zeichnet sich durch seinegepunktete Fellzeichnung aus. Die schwarzen Tupfen sind auf seinem ganzen Körper idealerweisegleichmäßig verteilt und auch auf den Schleimhäuten und der Nase zu finden. Das Fell ist kurz,glänzend und dicht. Es ist interessant zu wissen, dass Dalmatinerwelpen zu Beginn ihrer Lebenszeitvollkommen weiß geboren werden. Die schwarzen Tupfen entwickeln sich erst in den ersten paarLebenswochen. Wie auch bei vielen anderen weißen Hunden, kommt es vor, dass Welpen taub geborenwerden. Ein gewissenhafter Züchter wird dies vor Abgabe der Welpen allerdings tierärztlich mittelsAudiometrie testen lassen.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
Bekannt aus: