Deutsche Dogge


Die Deutsche Dogge steht dem Alaunt, einem mittelalterlichen Hetzhund, am nächsten. Die Rasse wirddaher in Italien heute noch als Alano bezeichnet. Auch wenn die Deutsche Dogge nicht der schwersteMolosser ist, so ist sie auf jeden Fall der Größte. Sie ist eine sehr alte Hunderasse und bereits 2200Jahre vor Christus wurden Hunde vom Doggentyp auf Wandzeichnungen der Gräber von Beni-Hassangefunden. Ähnliche Abbildungen gibt es auch auf Münzen, Wandreliefs oder Gemälden dervorchristlichen Zeit.


Im Mittelalter wurden die Doggen als Hetzhunde auf Schweine eingesetzt. Im Jahr 1876 wurde dieDeutsche Dogge zum deutschen Nationalhund. Vertreter dieser Rasse waren auch stets treue Begleiterund Leibwächter des Kanzlers Bismarck. Heute wird die Deutsche Dogge gerne als großer Wach- undFamilienhund gehalten. Die schlanke und sehr elegante Statur der Hunde scheint ein Hinweis aufEinkreuzungen mit Hounds in den vergangenen Jahrhunderten zu sein. Das Merlegen, welches für dieharlequin Farbe der Hunde verantwortlich ist, dürfte von merlefarbigen Laufhunden oder Schäferhundenstammen.


Deutsche Doggen können in Wohnungen genauso wie auf großen Grundstücken gehalten werden. Siemüssen aber die Möglichkeit für genügend Auslauf bekommen, um ihre langen Läufe auch aktiv nutzenzu können. Aufgrund des kurzen Haares der Hunde reduziert sich die Fellpflege auf ein Minimum. Dafürerhöhen sich die Kosten für Futter dramatisch! Wichtig für die Deutsche Dogge ist eine volle Integrationin die Familie. Vereinsamen sie oder werden sie in Zwingern gehalten, können sie sich in zerstörerischeRiesen verwandeln. In vergangenen Jahren wurden die Ohren der Hunde coupiert, was in Österreichbereits seit einiger Zeit verboten ist. Aber auch in Ländern, wo das Coupieren noch erlaubt ist, ist esheute immer öfter üblich, die natürlichen Hängeohren der Doggen zu erhalten. 


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
Bekannt aus: