Dobermann


Louis Dobermann war von Beruf Steuereintreiber und musste oft durch gefährliche Gegenden reisen.Aus diesem Grund brauchte er einen mutigen Begleiter, der ihn vor Räubern beschützte und unwilligenSteuerzahlern ein Argument lieferte, doch besser zu zahlen. Er beschloss einen eigenen Schutzhunddafür zu züchten, der einem großen Pinscher ähnlich sehen sollte. Dieser Rassetyp wurdeerstaunlicherweise in kurzer Zeit erreicht. Dafür kreuzte er den alten Deutschen Schäferhundetyp wegenseiner Härte, Intelligenz und Gesundheit mit dem schnellen und schneidigen Deutschen Pinscher. DerWeimaraner trug noch zu den jagdlichen Fähigkeiten und der hervorragenden Nase bei und derRottweiler brachte Kraft, Schutztrieb und Mut. Der Greyhound lieferte noch die Schnelligkeit und derManchester Terrier das kurze, glatte Fell und die typische Farbverteilung. In den Anfangsjahren warendiese Hunde außerordentlich scharf und allzeit zum Angriff bereit. Heute gilt der Dobermann alsvielseitiger Gebrauchs- und Wachhund.


Diese Hunderasse hat einen sehr schlanken und eleganten Körperbau. Sein glattes, glänzendes, meistschwarzes Fell ist mit rotbraunen Abzeichen an der Schnauze, Rute und an den Beinen versehen. Daskurze Fell ist sehr pflegeleicht und haart nur wenig, bietet aber in kalten Wintertagen wenigWitterungsschutz. Über viele Jahre wurden die Ohren und Ruten der Dobermänner kupiert, wasmittlerweile in den meisten europäischen Ländern verboten ist.


Der Dobermann ist sehr arbeitsfreudig, intelligent und gelehrig. Seine starke Persönlichkeit verleiht ihmsein stark ausgeprägtes Territorialverhalten, weshalb er Fremde nur ungern in sein Revier lässt. Trotzseines noch in ihm schlummernden Jagdtriebes gilt der Dobermann als sehr sensibel und ist in seinemGrundwesen sehr friedlich. Hat man sein Vertrauen erstmal gewonnen, ist er ein anhänglicher undkinderlieber Familienbegleithund. Wichtig ist eine entsprechende körperliche und geistige Auslastung.Dank seiner Intelligenz ist er bestens für jeglichen Hundesport geeignet.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik