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Galgo Espanol


Der Name des Galgo stammt von einem keltischen Stamm, denn Galliern, welcher ca. sechs Jahrhunderte vor Christi Geburt auf der iberischen Halbinsel wohnte. Die Gallier kauften ihre Hunde von phönizischen Händlern. Als im achten Jahrhundert Spanien von den Mauren erobert wurde, kamen möglicherweise weitere Windhundetypen aus Afrika hinzu. Über viele Jahrhunderte behielt der Galgo seinen Rassetypus besonders in Andalusien und Castilien. Sein hauptsächliches Einsatzgebiet war die Bewachung der Höfe und die Kaninchenjagd. Vom spanischen Adel wurden die Hunde in der Hetzjagd auf lebendes Wild (Coursing) eingesetzt. Im 20. Jahrhundert fand der Galgo hauptsächlich noch Einsatz auf der Rennbahn. Diese Hunde wurden für das Coursing gezüchtet und sind äußerst schnell und wendig. Um die Schnelligkeit noch weiter zu erhöhen, wurden Greyhoundimporte mit dem Galgo gekreuzt. Dies führte leider zu einer Veränderung der alten spanischen Rasse. Glücklicherweise gab es Liebhaber, die sich für den Erhalt der Form und des Wesens des alten Galgo-Typs einsetzten.


Galgos schaffen eine Geschwindigkeit von 60 bis 65 km/h und besitzen eine ausdauernde Schnelligkeit. Diese Hunde jagen wie alle Windhunderassen auf Sicht und sind in der Lage blitzschnelle Wendungen zu vollbringen ohne dabei ins Schleudern zu geraten. 


Heute gibt es in Spanien „Berufsrennhunde“ die als Galgo Inglés-Espágnol bezeichnet werden. Diese Rasse unterscheidet sich von der FCI-anerkannten Rasse. Sowohl spanische wie auch verschiedenste europäische Rassezuchtverbände wollen diese Rasse als ruhigen, aristokratischen Begleit- und Jagdhund. Der Galgo gilt im Allgemeinen als sehr ruhig und zurückhaltend. Hat er Vertrauen gefasst ist er auf seine Bezugsperson sehr fixiert. Auch mit anderen Hunden ist er sehr umgänglich. Je nach Erziehung und Veranlagung kann im freien ein mehr oder weniger ausgeprägter Jagdinstinkt zum Vorschein kommen. Galgos sind sehr intelligente und neugierige Hunde und im Vergleich zu anderen Windhunderassen gut erziehbar.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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