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Großer Münsterländer


Wie der Name schon sagt, hat der Große Münsterländer seine Abstammung in Münster, einer Stadt in Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhunderts. In Deutschland gab es zu dieser Zeit sogenannte Hühnerhunde in allen Größen, Farben und Fellbeschaffenheiten. Sie wurden zur Jagd von Geflügel eingesetzt. Die Hunde wurden aufgrund ihrer Leistung untereinander gepaart. Später wurde ein Standard eingeführt, der nur braunweiße Hunde für die weitere Zucht erlaubte. Schwarzweiße hingegen wurden meist an Bauern und Jäger verschenkt, da sich diese wenig um die Färbung kümmerten. Sie brauchten in erster Linie gutgezüchtete Vorstehhunde, die sie in weiterer Folge dann selbst für die Zucht verwendeten. 1919 wurde schlussendlich ein eigener Club für die Rasse der Münsterländer ins Leben gerufen.


Der große Münsterländer ist ein Allzweckjagdhund, der sich besonders gut zum Apportieren und Vorstehen eignet. Auch wenn die Hunde auf Ausbildungsfähigkeit und Leistung gezüchtet wurden, sind sie sehr empfindlich gegenüber Druck und haben ein sensibles Wesen. Die Hunde sind besonders apportierfreudig und lieben es, Gegenstände im Fang zu tragen.


Hunde dieser Rasse benötigen angemessenen Auslauf, können aber mit ausgiebiger Bewegung und Spaziergängen an das Leben in einer Wohnung gewöhnt werden. Muss der Münsterländer alleine bleiben, so wird Frauchen/Herrchen überschwänglich und freudig mit dem Lieblingsspielzeug im Maul begrüßt. Diese Hunde sind sehr gehorsam, freundlich zu Kindern und anderen Tieren. Der Münsterländer ist ein guter Jagdhund von fröhlicher Natur und immer mit der Rute wedelnd. Dennoch sind gewisse Anlagen erkennbar, die seinen früheren Einsatz als Hof-, Wach- und Hütehund untermauern. Er kann auch ein Wachhund sein, der sein Revier auch gegen Eindringlinge verteidigt.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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