Harrier


Der Harrier ist eine kleinere Version des English Foxhounds. Diese Hunde entstanden aus Kreuzungenverschiedener schwerer Laufhunde mit leichteren und kleineren Laufhunden die dem Beagle ähnlichwaren. Was die Form und Leistung angeht, stehen sie den größeren Hunden aber nichts nach.Geschichtlich betrachtet tauchen sie erstmals um 1260 auf. Sie wurden ursprünglich für die Hasenjagdverwendet, später in der Meute für die Jagd auf Wild. Im Grenzgebiet zwischen England und Schottlandist die Meutejagd ein beliebter Sport. Die Hounds folgen dabei Kunstfährten und es geht dabeiausschließlich um die Schnelligkeit. Der Erste der über die Ziellinie läuft gilt als Sieger. Dieser Sport istmindestens so populär wie Windhunderennen, weshalb eigens dafür Regeln und Bestimmungenerlassen wurden. Für Wettbewerbe werden Hunde aus Kreuzungen auf Basis von Harrier eingesetzt.Andere Rassen werden ausschließlich deshalb eingekreuzt um die Schnelligkeit der Hunde zuerreichen.


Harrier werden häufig in der Meute gehalten und auch im Rudel aufgezogen. Sie können aber auch alsFamilienhunde gehalten werden, wo sie freundliche Gefährten sind. Durch das kurze Haarkleid brauchtes einen minimalen Pflegeaufwand. Diese Rasse wird außerdem als gesund und anspruchslosbeschrieben.


Wie auch andere Hounds haben Harrier einen Eigensinn und einen Dickkopf, der bereits früh einekonsequente Erziehung fordert. Eine grundlegende Erziehung sollte somit jeder Harrier genießen, auchwenn der Hund in weiterer Folge nicht an Wettbewerben teilnehmen muss/soll. Im Allgemeinen ist dieRasse aber unkompliziert, selbstständig und passt auch vorzüglich in das Familienleben. Die Hundesind harte Arbeit gewohnt und lieben auch das Spiel. Viel Bewegung ist das A und O dieser Rasse undmacht diese Hunde zu hervorragenden Begleitern für ausgedehnte Wanderungen, Radfahrten oderAusritten.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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