Hovawart


Bereits im 13. Jahrhundert wurde der Hofewart (der Hofwächter) urkundlich erstmals erwähnt. Er galt alsWachhund auf größeren Höfen und Adelssitzen. Durch das Verschwinden der mittelalterlichenAristokratie, verschwand auch der Hovawart. Erst um die Jahrhundertwende wurde die Rasse vomHundeliebhaber Kurt König wieder belebt. Es gibt viele Diskussionen darüber, ob der Hovawart gerettetoder wieder erfunden wurde. Die Theorie der Wiedererfindung wird dadurch gestützt, dass damals einwiderstandsfähiger Arbeits- und Wachhund geschaffen wurde, der aus den Rassen Leonberger,Deutscher Schäferhund, Neufundländer, Kuvasz und halbwilde afrikanische Buschhunde hervor ging unddie den alten Hovawart ähneln sollte. Dem gegenüber steht die Aussage, das damals zum Beispiel wederder Deutsche Schäferhund noch der Leonberger als Rasse selbst gefestigt waren und es von daher sehranmutig klingt, hier in kurzer Zeit eine in sich gefestigte Rasse aus diesen Hunden zu schaffen. Dahergeht man davon aus, dass auf isolierten Bauernhöfen die Rasse überlebt hat. 


Bereits 1937 wurde der Hovawart vom VDH anerkannt. Charakteristisch für die Rasse ist, dass sie sehrwetterfest, intelligent, vertrauenswürdig und leicht erziehbar ist. Dennoch bleibt der Hovawart sehr langeKind und man braucht schon viel Geduld um einen Hovawart zu erziehen. Aufgrund seiner Veranlagungdas Hab und Gut und vor allem Haus und Hof zu schützen, gehört der Jagdtrieb und das Streunen nichtgerade zu den dominanten Eigenschaften für den Hovawart. Sie sind mit allen Tieren sehr umgänglich,benötigen aber bereits in der Jugend eine feste Hand. So ist es sehr wichtig die Stellung als Anführer sehrschnell klar zu machen. Gute Anlagen besitzen sie für Schutz oder Unterordnung. Der Hovawart brauchteine Aufgabe und ausreichend Bewegung um glücklich zu sein. 


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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