Isländischer Spitz


Kaum eine Geschichte von anderen Ländern ist so gut dokumentiert wie die von Island. Die alten Sagenhandeln von Wikingern und ihren kleinen Hunden, die sie bei der Kolonialisierung mit dabei hatten. DerIsländische Spitz hat sich direkt aus diesen Hunden entwickelt und ist im Grunde die kleine Ausgabedes Buhund. Diesen Hunden wird nachgesagt, dass sie ein Schaf selbst zehn Meter unter einerSchneewehe noch aufspüren können. Im Jahr 1898 verfasste Dänemark einen Rassestandard für denIsländischen Spitz. Zur Jahrhundertwende wurde die Population der Isländischen Spitze von einerverheerenden Staupeseuche heimgesucht und raffte unzählige Hunde dahin. Dies führte dazu, dass dieHunde selbst in ihrer Heimat in Island selten wurden. Durch ein 1928 erlassenes Importverbot vonSäugetieren nach Island wurde die Population noch weiter eingeschränkt. Mit dem übrig gebliebenenZuchtmaterial versuchten englische und isländische Züchter die Rasse wieder zu rekonstruieren.Einkreuzungen von nordischen Hütehunden halfen ihnen dabei.


Vertreter dieser Rasse haben so gut wie keinen Jagdtrieb und wurden genauso wie der Buhundausschließlich zum Hüten gezüchtete. Diese Hunde sind lebhaft, aktiv und sehr liebevoll. Ihr Wesen istin einem Alter von 18. Monaten gefestigt. Wichtig für Isländische Spitze ist ein enger Kontakt zu ihrenMenschen. Um ihr Wesen richtig entwickeln zu können, brauchen sie einen ruhigen und diszipliniertenHundeführer. Wie auch bei anderen Hütehunderassen ist es für den Isländischen Spitz besonderswichtig, geistig und körperlich ausgelastet zu werden. Sie sind von Natur aus freundlich, aberaufmerksam genug, um sich auch als Wachhund zu eigenen. Dank ihres umgänglichen Wesens ist einZusammenleben mit Kindern kein Problem.


Der Isländische Spitz wurde in zwei Felltypen gezüchtet, kurzhaarig und langhaarig. Typisch für dieseHunde ist die hoch angesetzte Rute, die über den Rücken geringelt getragen wird. Das Fell der Hunde,ist wie auch beim Buhund, sehr pflegeleicht.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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