Kanadischer Eskimohund


Bereits 1000 v. Chr. diente der Eskimohund dem Menschen als Transporttier. Er ist sehr nahe mit demGrönlandhund verwandt. So wurde er gezüchtet um im Winter den Schlitten zu ziehen, im SommerLasten zu tragen und ganzjährig seinen Besitzer auf die Seebären und Bärenjagd zu begleiten. Er gilt alseine sehr zähe und arbeitsame Rasse die auch Temperaturen von bis zu -60 Grad erduldet. Dies machtesich auch der berühmte Arktisforscher MacMillan zunutze und fuhr mit einem Schlitten, gezogen vonEskimohunden, in 18 Stunden 160 km durch die Arktis.


Aufgrund des rauen Klimas in ihrer Heimat und den Bedingungen, die Großteiles vorherrschten, geltendiese Hunde als extrem robust und widerstandsfähig. Dies merkt man auch in ihrem Verhalten. Soverlangen Sie nach einer festen, und klaren Behandlung ihres „Leitrüden“, der sich jedoch vorher ihrenRespekt verdienen muss. Gerade bei Rudelhaltung ist ihre Urform und ihr ausgeprägtes Rudelverhaltennoch sehr gut beobachtbar. Aufgrund ihres Energieüberflusses bedürfen sie viel Bewegung undausreichen Beschäftigung. Auch der ausgesprochene Jagdtrieb ist erzieherische kaum zu unterdrücken,weshalb es nicht ratsam ist, die Hunde unangeleint zu führen.


Trotz alle dem sind sie dem Menschen gegenüber äußerst Liebevollen gutmütig. Bellen hört man dieKanadischen Eskimohunde nie, dafür berichten die Besitzer über eine ausdrucksvolle und breite Skala anTönen, mit der sie heulend mit ihrer Umgebung kommunizieren. Besitzer dieser Hunde sollten die Rasseverstehen, auf ihre Bedürfnisse eingehen können und ihnen einen artgerechten Lebens- undAufgabenbereich bieten können. Sie brauchen also die Ausdauer, ein „wildes“ Tier gepaart mit denEigenschaften eines Haushundes zu führen.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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