Karakatschan


Über den Ursprung dieser Hunderasse ist nur sehr wenig bekannt. Vermutlich stammt sie von den altenSchäferhunderassen der antiken Thraker, einer indogermanischen Völkergruppe, ab. Der Name„Karakatschan“ kommt womöglich von dem gleichnamigen, griechisch sprechenden Volk, welches dieseHunde als Wachhunde und Schäferhunde hielt.


Noch heute wird diese Rasse als Arbeitshund, also als Herdenschutzhund gehalten. Durch denwuchtigen Körperbau weiß sich ein Hund dieser Rasse selbst gegen Wölfe und Bären zu helfen.


Der Karakatschan weist mit seinem massiven und kräftigen Auftreten die typischen Merkmale einesSchäferhundes auf. Es gibt zwei Rassevarianten nämlich eine langhaarige und eine kurzhaarige. Beidehaben ein besonders dichtes, eng anliegendes Fell mit weicher Unterwolle. Farblich liegt das Haarkleidrein braun oder schwarz-weiß vor.


Als früherer Herdenschutzhund zeigt sich diese Rasse als unabhängig und selbstbewusst aber aucheine gewisse Dominanz wird ihr nachgesagt. Fremden Artgenossen gegenüber zeigt er sich eherskeptisch und reserviert, weshalb er auch bevorzugt alleine gehalten werden sollte. Aufgrund seinerkräftigen und besonders tiefen Stimme, die bei jeglicher Störung sofort anschlägt, eignet er sich sehr gutals Wachhund, der ungebetenen Gästen durchaus aggressiv entgegnen kann. Der Karakatschan wirdaber auch als besonders loyal seinem Besitzer gegenüber beschrieben und zeigt sich als zuverlässiger,liebevoller Freund, der sich durchaus unterordnen kann. Er gilt als lebhaft und temperamentvoll undsollte daher auch ausreichend bewegt und gefördert werden.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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