Karelischen Bärenhund


Der Ursprung der Karelischen Bärenhunde liegt, wie der Name bereits verrät, in der Region um Karelien an der finnisch-russischen Grenze. Daher gibt es auch zwei Zuchtlinien dieser Rasse wobei der Karelische Bärenhund die finnische Variante und die Russisch-Europäische Laika die russische Variante darstellt. Im Prinzip unterscheiden sich diese Varianten äußerlich kaum, die letztere gilt jedoch als noch aggressiver und stärker und ist somit noch besser spezialisiert auf die Anforderungen der Elch- und Bärenjagd.


Der Karelische Bärenhund hat einen sehr kraftvollen, athletischen, großen Körperbau und wurde bzw. wird für die Großwildjagd auf Bären, Elche usw. eingesetzt und wurde sehr intensiv gezüchtet. In der Nachkriegszeit wurden oft Rassestandards und Wesensmerkmale ignoriert was zu einem Verlust des starken Jagdtriebs führte. Während Kriegszeit dezimierte sich außerdem die Stückzahl des Karelischen Bärenhundes drastisch was das Fortbestehen dieser Rasse stark gefährdete. Durch besonders verantwortungsvolle Zucht konnte dieses Tief jedoch überwunden werden und das Ansehen dieser Rasse wurde schlussendlich wiedergewonnen. Neben der Großwildjagd wurden diese Hunde auf die modernen Anforderungen der Jagd erfolgreich angepasst und erfreuen sich somit noch heute großer Beliebtheit in der skandinavischen Jägerschaft.


Der Karelische Bärenhund ist in Kanada, den USA aber auch in europäischen Ländern weit verbreitet. Um ihnen als Arbeitshunde gerecht zu werden, benötigen sie extrem viel Bewegung und müssen auch geistig beschäftigt werden.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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