Kaukasischer Owtscharka


Rund um den Kaukasus und dem Uralgebirge findet sich der Ursprung des Kaukasischen Owtscharka.Seit über 600 Jahren werden dort auf bis zu 5000 Metern Seehöhe Schafherden gehütet. Um dieseHerden vor Feinden zu schützen, wurde der Kaukasische Owtscharka gezüchtet und gilt als besondersgut angepasst, was die örtlichen Gegebenheiten, also die schroffen Geländeformen und die extremenKlimaverhältnisse, angeht. Wie viele andere Herdenschutzhunde stammt diese Rasse von asiatischenund mittelöstlichen Herdenschutzhunden ab.


Im Laufe der Jahre entstanden in den diversen Regionen rund um den Kaukasus viele Zuchtvariantendieser Rasse, die sich in Körpergröße, Fellbeschaffenheit und Gewicht stark unterscheiden. Sounterscheidet sich die massivere russische Variante markant von der viel größeren und schlankerenVariante, welche der Herkunft entsprechend, „Azerbeidjan“ genannt wird. Die modernste undeinheitlichste Form findet sich in der Republik Georgien. Diese zeigt ein kurzes bis mittellanges Haarkleidmit dicker Befransung. Auch eine oft üppige Halskrause zeichnet diese Rasse aus. Bezüglich derFellfarben gibt es ebenfalls eine große Vielfalt. So kann der Kaukasische Owtscharka alle Farben mitAusnahme von Braun tragen. Mit seinen grauen, lohfarbenen aber auch weißen Farben erscheint erauch des Öfteren gestromt oder gescheckt.


Der Kaukasische Owtscharka ist eine starkknochige, kraftvolle und massive Erscheinung. Er wird alsbesonders selbstbewusst, furchtlos und etwas eigensinnig beschrieben. Gemäß seiner Natur alsHerdenschutzhund ist er angriffslustig, kann aber hervorragend zwischen akuter Gefahr und unwichtigerStörung differenzieren.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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