Eine Anwendung.

Drei einfache Schritte.

01

Öffnen

Den Beutel unmittelbar vor Gebrauch öffnen

02

Befestigen

Das Halsband locker um den Hals des Hundes befestigen

03

Anpassen

Die Überstehenden Reste abschneiden

Komondor


Der König der Hirtenhunde ist mit seinem beachtlichen Zotthaarkleid eine durchaus imposante Erscheinung. Er besitzt eine ungarische Abstammung und wurde früher als Hirtenhund eingesetzt. Der Legende nach entstammt der Komondor direkt von den Wölfen. Serbische Schafhirten fanden angeblich im 10. Jahrhundert einen Wurf Wolfswelpen und wählten jene aus, die den Hunden am ähnlichsten waren, um mit ihnen zu züchten. Er war und ist noch immer ein zuverlässiger Wächter und Hirte über Vieh und Hof. Schon alleine seine beachtliche Größe trieb Koyoten und Wölfe in die Flucht. Dass er auch heute noch ein ausgesprochen guter Hirtenhund ist, beweist er seinen Besitzern täglich. Er schützt und dominiert alle ihm anvertrauten Tiere.


Der Züchter und Liebhaber Joy C. Levy schrieb: „Schutzinstinkte und die Neigung, Entscheidungen selbst zu treffen, sind über Jahrhunderte gefestigt worden. In der heutigen Zeit bringt dies manchmal Konflikte mit sich. Der Garten ist sein ihm zum Schutz überlassener Bereich und Menschen verletzen oder überschreiten diese Grenzen. In früheren Zeiten wurden einige der besten Hunde eingeschläfert, weil sie alles taten um ihren Besitzer und dessen Besitz zu schützen und zu verteidigen.“ Züchter raten zur frühzeitigen Erziehung und Unterordnung. Dennoch wird er seinen Dickkopf niemals vollkommen verlieren. Der Komondor ist doch gerne selbst der Boss.


Sein auffälligstes Merkmal ist sein in Schnüren hängendes Haarkleid. Das dichte, zottige Haar besteht aus einem derberen Deckhaar und einer feinen Unterwolle. Früher diente es dem Schutz vor Kälte und Nässe, aber auch vor Hitze und Raubtieren. Heute im Haus oder in der Wohnung, ist das Fell jedoch eher hinderlich. Bedarf die Pflege doch eines großen Zeitaufwandes und Hingabe. Aufgrund der langen Zotten sind seine Augen und Ohren kaum zu erkennen und es ist schwer über seine Mimik seinen Gemütszustand zu erraten. Auch das Laufbedürfnis ist beim Komondor besonders stark ausgeprägt. Es sollte daher keinesfalls auf regelmäßige Spaziergänge vergessen werden.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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