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Kritikos Lagonikos


Seinen Ursprung hat der Kritikos Lagonikos auf Griechenland. Genauer gesagt, auf der Insel Kreta, auf der die Rasse unverändert seit mindestens fünf Jahrtausenden existiert. Fundstücke mit Abbildungen des Kritikos Lagonikos und spezifische Erwähnungen der ‚Kressai kynes’ (Kreta Hunde) sind schon aus der prähistorischen Zeit der ägäischen Zivilisation, der kykladischen, minoischen und mykenischen Kunst und in Homers Epen zu finden. Während der Osmanischen Besetzung galt die Rasse beinahe als ausgestorben. In abgelegenen Gebieten der gebirgigen Insel jedoch konnte sich diese Rasse in ihrer Reinform erhalten. 1994 wurde der erste, schriftliche Rassestandard erstellt, seither finden auf Kreta regelmäßig Spezialzuchtschauen statt. Der Kritikos Lagonikos gilt als Nationalhund Kretas, ist aber noch immer sehr selten.


Der Kritikos Lagonikos wird auch heute noch zur Hasenjagd eingesetzt, aber auch wie in früheren Zeiten zum Hüten der Viehherden und als Wachhund. Er jagt mit Nase und Augen, hält dabei immer Kontakt zum Menschen, der ihn führt, und reagiert auch über große Distanzen auf akustische und optische Signale. Bedingt durch die rauen Lebensumstände, hat er sich die natürliche Robustheit bewahrt. Früher wurden die Hunde nur während der Jagdsaison ans Haus geholt. Zudem sind sie ausgesprochen spätreif, gelten erst mit ca. 4 Jahren als erwachsen. Die Läufigkeit tritt gewöhnlich in einem Alter von 18 Monaten ein, meist nur einmal im Jahr.


Der Kritikos Lagonikos gilt als aufgeweckt, intelligent und freundlich. Er hat ein rasches Auffassungsvermögen, ist hochgradig instinktsicher, sozial und kommunikativ. Im Haus ist er ruhig, sensibel und menschenbezogen, Fremden gegenüber aber zurückhaltend. Bei der Jagd aber ist er voller Elan, Wagemut und Durchhaltevermögen.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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