Lagotto Romagnolo


Der Lagotto Romagnolo zählt zu den sehr alten Wasserhunderassen. Erstmals wurden diese Hunde im 17. Jahrhundert als sogenannte „Vallaroli“ (Lagunenjäger) erwähnt. Ihr Einsatzgebiet war das Auffinden und Apportieren von geschossenem Wasserwild. Aufgrund ihres gekräuselten und leicht öligen Fells eigneten sich diese Hunde besonders für die Arbeit im eiskalten Wasser. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde diese Rasse aber auch für die Trüffelsuche verwendet.


 Typisch für den Lagotto Romagnolo ist sein Haarkleid, das vielfältig gefärbt sein kann. Es ist wollig mit eng gerollten ringförmigen Locken. Das Fell wird üblicherweise kurz gehalten. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht den Anschein hat, so braucht dieses Haarkleid relativ wenig Pflegeaufwand. Ein Vorteil dieser Hunde ist ebenfalls, dass der Lagotto nicht haart.


Vertreter dieser Rasse sind fröhliche, kinderliebe und verspielte Hunde. Aggression gehört nicht zu den Eigenschaften des Lagotto, auch wenn er ein sehr wachsamer Gefährte ist. Vielmehr handelt es sich um einen intelligenten, gelehrigen und unterordnungsbereiten Hund, der eine enge Bindung zu seiner Bezugsperson aufbaut. Mit einer liebevollen aber konsequenten Erziehung ist der Lagotto ein unkomplizierter Begleithund, der auch für jeden Hunde-Anfänger sehr gut geeignet ist.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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