Lancashire Heeler


Ende des 19. Jahrhunderts als Viehtreiber entstanden, wird er heute als Begleithund eingesetzt. Der Name „Heeler“ bezieht sich darauf, dass der Hund das zu treibende Vieh in die Hacken (heels) zwickt und damit in die gewünschte Richtung treibt. Das erklärt die paradox erscheinende Tatsache, dass für das Hüten von Großvieh besonders kleine Hunde eingesetzt werden. Dieses genetisch verankerte Verhalten macht Heeler, wie z. B. auch den Welsh Corgi, als Begleiter beim Joggen ungeeignet, weil er immer wieder versuchen wird, durch vorsichtiges Hackenzwicken die Richtung zu bestimmen. Seine Terrier Eigenschaften stellt er auch immer wieder bei der Kaninchenjagt unter Beweis.


Der ursprüngliche Lancashire Heeler starb zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus. Etwa 60 Jahre später wurde er aus Welsh Corgi und Manchester-Terrier neu geschaffen. Erwähnt wird eine Rasse namens Heeler bereits um das Jahr 1600, unter dem Namen Ormskirk Heeler (nach der Ortschaft Ormskirk in Lancashire).


Die kleine Gestalt birgt die Persönlichkeit eines großen Hundes, der das Gelände schützt. Sie gelten aber auch als verspielt, intelligent und familienfreundlich. Derzeit sind die Lancashire Heeler vorallem in Großbritannien bekannt. In letzter Zeit werden Sie jedoch auch bei uns immer beliebter. Sie sind robuste, fröhliche und einfach zuhaltenden Kameraden und besonders Kinderlieb. Er ist in der Großstadt genauso wie am Bauernhof zu Hause. Er passt sich also seiner Umgebung perfekt an.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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