Landseer


Der Landseer entstand im 19. Jahrhundert aus dem von Kanada importierten Neufundländer, und wurde zunächst nur als zusätzliche Rassevariante des Neufundländers angesehen und beschrieben. Während eine Variante mit gewelltem Haar und rein schwarz gezüchtet wurde, hatte die andere lockiges, geflecktes Fell. Aus Letzterem ging der Landseer hervor, der etwas größer und leichter erscheint, als der Neufundländer.


Nachdem während des Krieges große Hunde in der Haltung zu teuer wurden, dezimierte sich deren Population enorm. Anfang der 30er Jahre nahm man die Zucht der Landseer erneut in die Hand. Aufgrund einer geringen Anzahl von Hunden dieser Rasse war man in der Weiterzucht dazu gezwungen, wieder auf Neufundländer zurückzugreifen. Um 1976 wurde der Landseer dann von der FCI als eigenständige Rasse anerkannt.


Der Landseer hat ein sehr weiches und dichtes Fell, das mit Ausnahme von Kopf und Vorderbeinen mäßig lang ist. Üblicherweise ist der Landseer weiß mit großen, schwarzen Flecken. Auch der Kopf sollte, um den Rassestandard zu entsprechen, schwarz mit symmetrischen weißen Abzeichen sein.


Der Landseer zeigt ein ruhiges und ausgeglichenes Wesen, das seinem Ursprung entsprechend, stark dem des Neufundländers ähnelt


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
Bekannt aus: