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Lappländischer Rentierhund


Die Lappen jagten über Jahrhunderte Rentiere und hatten dazu nordische Spitzrassen als Helfer. Nachdem sie ihre Lebensweise änderten und begannen die Rentiere zu zähmen und zu züchten, genügten diese reinen Jagdhunde nicht mehr deren neuen Anforderungen. Man begann europäische Hütehunde mit den nordischen Spitzen zu kreuzen, mit dem Resultat einer idealen Mischung aus Jagd- und Herdenschutzhund. So entstand der Lappländische Rentierhund.


Er wurde dazu verwendet die großen Rentierherden zu bewachen und zusammenzuhalten. Dabei legten diese Hunde oft an die hundert Kilometer pro Tag zurück. Kurz nach Erfindung des Schneemobils wurden die Hunde durch dieses ersetzt. Schnell merkte man jedoch, dass die Hunde viel effizienter und auch günstiger waren, was die Erhaltung dieser Rasse sicherte.


Die Mischung nordischer Hunde mit Hütehunden brachte eine etwas größere Variante nordischer Hunde hervor, welche im Vergleich eine weniger geringelte Rute, sowie eine etwas weniger spitze, dafür längere Schädelform, aufweisen.


Nachdem diese Rasse stets gerne als Hütehund verwendet wird, wofür Rüden stark bevorzugt werden, gibt es jährlich nur wenige Würfe. Durch eine gezielte Kooperation der Hirten im Norden mit einigen Rasseliebhabern im Süden, welche hauptsächlich Hündinnen halten, kann der Fortbestand der Rasse, aber auch die Weitervererbung deren Fähigkeiten als Hütehunde gesichert werden.


Der Lappländische Rentierhund ist ein guter Arbeitshund mit gutem Gehorsam und lässt sich relativ leicht erziehen.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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