Lhasa Apso


Der Lhasa Apso hat seinen Ursprung in Tibet ca. 800 Jahre vor Christus. Neueste Erkenntnisse zeigten, dass diese Rasse eine der 14 ältesten Hunderassen der Welt ist. Die Hunde wurden von Mönchen in den Klöstern gezüchtet, wo sie als „Botschafter des Friedens und des Glücks“ angesehen wurden. Sie wurden auch oft wegen ihres löwenähnlichen Fells als Löwenhunde bezeichnet. Lhasa Apsos galten als Reinkarnation von Lamas, denen der Zugang zum „orientalischen Paradies der Glückseligkeit“ verwehrt blieb. Sie waren heilige Hunde, die die Schätze der Buddhas bewachten. Die Mönche glaubten, dass sie durch die Anwesenheit eines Lhasa Apsos mit Glück gesegnet waren.


Der Name Lhasa Apso setzt sich zusammen aus der tibetischen Hauptstadt Lhasa „Platz der Götter“ und Apso, der sich aus Rapso ableitet und im Tibetischen für eine zottig-langhaarige Bergziege steht. Im Jahr 1901 erreichten die ersten Hunde England. Allerdings dauerte es noch beinahe 70 Jahre bis in Deutschland tatsächlich mit der Zucht dieser Rasse begonnen wurde.


Der Lhasa Apso besitzt ein liebevolles und anhängliches Wesen gegenüber seiner Familie, ohne dabei seine Eigenständigkeit aufzugeben. Fremden gegenüber zeigt er sich oft misstrauisch. Speziell bei der Haltung in einer Wohnung sollte bedacht werden, dass diese Rasse ein scharfes Gehör besitzt. Fremde werden sofort gemeldet, noch bevor die Türglocke betätigt wird. Nichts desto trotz ist der Lhaso Apso kein Kläffer.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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