Magyar Agar


Im 9. Jahrhundert kamen die Magyaren nach Ungarn. Sie wurden begleitet von Schafen, Rindern und ihren Hunden aus den Steppen Russlands. Anfänglich wurden die Mayar Agár mit den heimischen Windhunden gepaart um eine schnelle Rasse für die Herrenjagd und das Coursing zu erhalten. Im 20. Jahrhundert war dieser Sport noch ausschließlich dem Adel vorbehalten. Und dieser versuchte die Tiere immer schnell zu züchten. So wurden auch immer mehr Greyhounds in den Mayar Agàr mit eingekreuzt. Viele Ungarn sehen noch heute darin eine Verwässerung der Rasse und bezeichnen die Magyar Agar als den armen Vetter des Greyhounds.


Heut findet der Magyar Agar seinen Einsatz bei der Jagd auf Hasen und Füchse, sowie auf der Rennbahn bei der Jagd hinter dem künstlichen Hasen. Er ist kleiner als der Greyhound und größer als der Galgo. Weitere Unterschiede zum Greyhound sind sein breiterer Kopf und Fang, sowie sein gröberes Haarkleid. Der Magyar Agar gilt als unermüdlicher, ausdauernder, schneller und widerstandsfähiger Hund, der sich ausgezeichnet für Hunderennen eignet. Seine Wachsamkeit und Verteidigungsbereitschaft sind gut ausgeprägt, fremden Menschen oder Hunden gegenüber zeigt er sich aber nicht aggressiv.


Sein ausgeglichenes Wesen ist meist sehr personenbezogen. Hat er seine Bezugsperson für sich gefunden, ist er sehr anhänglich, unterordnungsbereit, leichtführig und gehorsam. Bei allem Gehorsam bleibt der Magyar Agar aber ein passionierter Jäger, der keine Gelegenheit zur Hetzjagd auslässt. Daher sollte er bei Spaziergängen im Wald oder im Feld angeleint bleiben.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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