Magyar Vizsla


Der Ungarische Vorstehhund oder Magyar Vizsla stammt, wie sein Name schon sagt, aus Ungarn. Die Wurzeln der Rasse gehen in die frühe ungarische Geschichte zurück, als Stämme die Karpatenbecken 1000 vor Christus besiedelten. Seit dieser Zeit hat der Vizsla zahlreiche Perioden der beinahen Auslöschung durchlaufen. Zurückzuführen waren diese auf das Aufkommen der Rassen des Englischen Pointers und des Deutsch Kurzhaars, sowie den Folgen des Zweiten Weltkriegs. Als Vorfahren des ungarischen Vorstehhundes werden der gelbe türkische Jagdhund und der Transylvanian Hound angegeben. Im Laufe der Zeit wurde die Rasse mit europäischen Hunden gekreuzt und so seine Jagdfähigkeiten weiterentwickelt. Aufgrund des Alters der Rasse ist es nicht überraschend, dass der Vizsla Vorfahre neuerer Rassen, wie beispielsweise des Weimaraners oder des Deutsch Kurzhaar ist.


Der Vizsla ist sowohl im Feld, wie im Wald und im Wasser ein vielseitig einsetzbarer Gebrauchshund für die Jagd. Er hat einen ausgeprägten Spürsinn, ein festes Vorstehen, ausgezeichnetes Apportierverhalten und verfolgt mit großer Freude und Zielstrebigkeit die Schwimmspur im Wasser. Der Vizsla besitzt eine ausgeprägte Intelligenz und Lernfähigkeit, sowie eine schnelle Auffassungsgabe. 


Diese Rasse hat einen ausgesprochen liebenswerten Charakter, ist temperamentvoll, fröhlich und sehr anhänglich. Zur Ausbildung des Vizsla sind Konsequenz aber auch Einfühlungsvermögen notwendig. Er braucht Familienkontakt und Kinder werden gerne akzeptiert. Aufgrund seines problemlosen Naturells und seiner Anpassungsfähigkeit kann er ohne Probleme in Wohnungen gehalten werden. Auch wenn der Vizsla ein Jagdhund ist, ist der Besitz eines solchen Hundes für Nichtjäger kein Problem und er eignet sich sowohl als Familien- wie auch als Begleithund.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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