Malteser


Der Malteser scheint im zentralen Mittelmeerraum seine Abstammung zu haben. Die Fragen über die genaue Herkunft und die Namensgebung sind jedoch noch nicht eindeutig geklärt. Momentan wird davon ausgegangen, dass der Malteser durch die Phönizier auf die Insel Malta gebracht wurde, die von ihnen 1000 v. Chr. kolonialisiert wurde. Der Malteser wurde ausschließlich als Familienhund und „Seelentröster“ gezüchtet. Er war schon immer der Liebling der Damen, die diese Hunde in ihren Gewändern mit sich trugen oder auf den Schoß nahmen, wenn sie in ihren Kutschen spazieren fuhren. Damals hatten die Hunde eine vergleichbare Größe wie Eichhörnchen oder kleine Frettchen.


Auszeichnend für den Malteser ist sein bodenlanges und seidiges Fell, das doch einiges an Pflege in Anspruch nimmt. Wichtig ist es, sein Haar regelmäßig zu waschen und täglich zu bürsten, damit es nicht verfilzt. Auch wenn dies momentan mit viel Arbeit verbunden ist, hat das Fell einen wesentlichen großen Vorteil. Der Malteser haart nämlich nicht.


Der kleine Gesellschafts- und Begleithund gilt als ausgeglichener und intelligenter Hausgenosse mit langem und reinweißem Fell. Der Malteser kommt sehr schnell und gut mit anderen Hunden und Tierarten zurecht. Er ist dank seiner unkomplizierten Art auch für unerfahrene Hundehalter bestens geeignet. Auch für Personen die in einer Stadt und/oder eventuell in einer Wohnung leben, ist der Malteser eine gute Entscheidung. Er zählt zu den Zwerghunden, die zwar gerne spazieren gehen, jedoch keine sportlichen Herausforderungen benötigen. Sein Bewegungsdrang prägt sich keineswegs in einem Jagdtrieb aus. Vielmehr lebt er diesen im Spiel aus. Malteser benötigen sehr viel Nähe zu ihrer Bezugsperson und sind daher am besten für Personen geeignet, die ihren Hund auch an ihren Arbeitsplatz mitnehmen können.


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Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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