Mastiff


Der Mastiff wird auch als „englische Dogge“ bezeichnet und zählt zu den größten Hunderassen weltweit. Seine Wurzeln liegen in Großbritannien und seine Vorfahren gehen bis auf mittelalterliche Saupacker und Bärenbeißer zurück. Diese waren starke Hunde die Wildschweine, Bären oder anderes Großwild so lange im Zaum hielten, bis der Jäger kam und es erlegte. Heute wird der Mastiff häufig als Wächter von großen Anwesen gehalten.


Mit seiner großen und beachtlichen Erscheinung bringt der Mastiff bis zu 90 Kilogramm auf die Waage. Es gibt aber auch noch deutlich größere Exemplare. Rassetypisch ist die Faltenbildung an der Stirn, den Beinen und vorne an der Brust.


Den Mastiff gibt es in den verschiedensten Farbkombinationen, wobei die Schnauze, die Augenpartie und die Ohren eine dunklere Farbe aufweisen, die sogenannte Maske. Sein Fell ist im Allgemeinen sehr kurz, anliegend und nicht besonders fein.


Dieser ruhige und zuverlässige Beschützer hat eine besondere Verbindung zu seiner Familie und zeigt starkes Territorialverhalten, was ihn zu aggressiven Tätigkeiten anregen und provozieren kann. Er duldet nur ungern fremde Menschen oder Hunde in seinem Revier. Aufgrund seiner starken Persönlichkeit ordnet er sich auch nur bei einer klaren Führung und konsequenten Erziehung unter. Trotzdem gilt der Mastiff als sehr sensibel und liebenswürdig.


Was seine Größe schon vermuten lässt ist, dass er besonders viel Lebensraum benötigt, jedoch fordert er keine außergewöhnlichen sportlichen Aktivitäten und muss nicht rund um die Uhr beschäftigt werden. Im Sommer kann es vorkommen, dass ihm die Hitze sehr zu schaffen macht. In diesem Fall sollte man so oft und so gut es geht ein schattiges Plätzchen für seinen Gefährten suchen. Wegen seiner langen Lefzen neigt der Mastiff auch gerne zum Sabbern.


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Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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