Mastino Napoletano


Neapolitanische Mastiffs sind direkte Nachkommen der Molosser. Sie sind jenem Typ von Molosser sehr ähnlich, der bereits vor 2000 Jahren für die römischen Arenen zum Kampf gezüchtet wurde. Über viele Jahrhunderte wurden diese Hunde als Kriegshunde genutzt. Der Mastino Napoletano fand aber ebenso Einsatz als Wach- und Zughund.


Der alte italienische Standard verlangte einen derben, rustikalen, aber dennoch majestätisch aussehenden Hund. Sein Äußeres steht im Widerspruch zu seinem sehr familienfreundlichen Wesen. Neapolitanische Mastiffs besitzen einen stark ausgeprägten Territorialinstink und verlassen von sich aus so gut wie nie das ihnen anvertraute Grundstück. Ihren Freunden gegenüber begegnen sie aber mit einer sanften Natur. Die stoische Ruhe dieser Hunde wurde züchterisch gefestigt, welche auch heute noch typisch für sie ist. Auch wenn sie für ursprünglich für den Kampf gezüchtet wurden, so sind sie in Gegenwart anderer Hunde nicht wirklich streitsüchtig.


Neapolitanische Mastiffs gelten als sehr anpassungsfähig was ihre Umgebung betrifft. Typisch für sie ist der langsame, fast bärenartige Gang. Ebenso typisch sind die stark übertriebene Haut, sowie die Hautfalten rund um den Kopf. Generell werden diese Hunde als vornehmen und majestätisch zurückhaltend beschrieben. Sie erwecken aber den Eindruck von einer Persönlichkeit, der man nur ungern allein in dunkler Nacht begegnen möchte.


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Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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