Alles was du sonst noch über unsere Tests für Pferde wissen musst

WURMTEST

Das Testverfahren

Für den Wurmtest verwenden wir das etablierte Sedimentations-Flotations-Verfahren. Dieses moderne Testverfahren wurde in den letzten Jahren von führenden Parasitologen entwickelt und basiert auf der Sedimentation der Kotprobe.

Das von uns verwendete Verfahren weist eine hohe Genauigkeit und Wiederfindungsrate von Parasiten auf und ist herkömmlichen Verfahren deutlich überlegen. 

Worauf wird getestet?

Alle unsere Wurmtests (normal, Pro und Plus) testen auf die am häufigsten beim Pferd vorkommenden Wurmarten:

Spulwürmer

Der „Spaghetti-Wurm“ wandert im Larvenstadium durch den Körper und richtet damit großen Schaden an.


Symptome

Vor allem junge Pferde (Fohlen und Jährlinge):

Husten und Lungenentzündung

Abmagerung

Verstopfung

Leistungsbeeinträchtigung

Dünndarmperforation mit plötzlichem Verenden

Häufig keine sichtbaren Symptome

Kleine Strongyliden

Kommen häufig vor und zeigen oft Resistenzen gegen die gängigen Wirkstoffe. Im McMaster-Verfahren (nur Wurmtest Pro) werden die Eiergezählt, um so nach der Entwurmung mit einem weiteren Wurmtest zu prüfen, ob die Wurmkur wirksam war.

Symptome

Erwachsene Pferde:

- Häufig keine sichtbaren Symptome

- Durchfall

- Kolik, Appetitmangel, Abmagerung, Leistungsminderung


Jungtiere (bis 6 Jahre, oft von Nov.-Apr.):

- Durchfall

- Akute und fortschreitende Abmagerung

- Wasseransammlung in Beinen und Unterbauch 

Große Strongyliden

Sind selten, aber gefährlich. Bisher sind keine Resistenzen festgestellt worden.

Symptome

- Häufig erst keine sichtbaren Symptome

- Fieber

- Kolik

- Wiederkehrendes Hinken

- Abmagerung

- Blutarmut

- Durchfall/Verstopfung

- Teilweise auch Todesfälle 

Zwergfadenwürmer

Zwergfadenwürmer sind auf Menschen übertragbar. Sie können in die Haut des Menschen eindringen.

Symptome

- Darmentzündung

- Durchfall

- Gestörte Nährstoffaufnahme & Entwicklungsstörungen

- Hautentzündung

- Schwellungen an den Beinen

- Husten

- Nasenausfluss 

Magenwürmer

Kommen selten vor, ziehen aber ein hohes Infektionsrisiko für alle Herdenmitglieder nach sich.

Symptome

- Symptome treten nicht immer auf

- Durchfall

- Abmagerung

- Magenschleimhautentzündung 

Die folgenden Wurmarten können als Zufallsbefund gefunden werden. Dies bedeutet, dass ein negatives Ergebnis nicht bedeutet, dass ein Befall ausgeschlossen ist:

Bandwürmer

Bandwürmer scheiden nicht regelmäßig einzelne Eier aus, sondern werfen sehr selten ein “Eierpaket” ab, daher ist der Nachweis über den Kot nur selten möglich (Zufallsbefund).

Symptome

Bei geringem Befall: häufig keine sichtbaren Symptome

Verdauungsstörungen

Durchfall

Abmagerung

Erhöhtes Risiko für Kolik

Darmverschluß

Larven der Magendasselfliege

Magendasseln sind über eine Kotprobenuntersuchung nicht nachweisbar. Eine Sicherheitswurmkur sollte daher im Herbst nach dem ersten Nachtfrost vorgenommen werden (Okt/Nov).

Symptome

Symptome treten nicht immer auf

Abmagerung/Verzögerung des Wachstums in der Entwicklung

Leistungsabfall

Kolik

Durchfall

Entzündung und Geschwürbildung der Magenschleimhaut

Magendurchbruch

Pfriemenschwänze

Pfriemenschwänze sind ein "Hygieneproblem“. Es sollte eine regelmäßige Kontrolle und Reinigung der Afterregion, ein Auswaschen der Anusrosette und ein häufiger Wechsel der Einstreu stattfinden.

Symptome

Schweif- Scheuern

Juckreiz

Sichtbare Eischnüre um den Anus herum 

WURMTEST MIT EIZÄHLUNG

Das Testverfahren

Beim Wurmtest mit Eizählung wird zunächst ein Sedimentationsverfahren mit einer festgelegten Menge von Kot und Flüssigkeit durchgeführt.Danach gibt man ein definiertes Volumen der Lösung auf einen Objektträger. Schließlich zählt man die Anzahl der Eier unter einem Mikroskop und ermittelt so die Anzahl der Wurmeier je Wurmart pro Gramm Kot, den sogenannten EpG-Wert (Eier pro Gramm).

Worauf wird getestet?

Alle unsere Wurmtests (normal, Pro und Plus) testen auf die am häufigsten beim Pferd vorkommenden Wurmarten:

Spulwürmer

Der „Spaghetti-Wurm“ wandert im Larvenstadium durch den Körper und richtet damit großen Schaden an.


Symptome

Vor allem junge Pferde (Fohlen und Jährlinge):

Husten und Lungenentzündung

Abmagerung

Verstopfung

Leistungsbeeinträchtigung

Dünndarmperforation mit plötzlichem Verenden

Häufig keine sichtbaren Symptome

Kleine Strongyliden

Kommen häufig vor und zeigen oft Resistenzen gegen die gängigen Wirkstoffe. Im McMaster-Verfahren (nur Wurmtest Pro) werden die Eiergezählt, um so nach der Entwurmung mit einem weiteren Wurmtest zu prüfen, ob die Wurmkur wirksam war.

Symptome

Erwachsene Pferde:

- Häufig keine sichtbaren Symptome

- Durchfall

- Kolik, Appetitmangel, Abmagerung, Leistungsminderung


Jungtiere (bis 6 Jahre, oft von Nov.-Apr.):

- Durchfall

- Akute und fortschreitende Abmagerung

- Wasseransammlung in Beinen und Unterbauch 

Große Strongyliden

Sind selten, aber gefährlich. Bisher sind keine Resistenzen festgestellt worden.

Symptome

- Häufig erst keine sichtbaren Symptome

- Fieber

- Kolik

- Wiederkehrendes Hinken

- Abmagerung

- Blutarmut

- Durchfall/Verstopfung

- Teilweise auch Todesfälle 

Zwergfadenwürmer

Zwergfadenwürmer sind auf Menschen übertragbar. Sie können in die Haut des Menschen eindringen.

Symptome

- Darmentzündung

- Durchfall

- Gestörte Nährstoffaufnahme & Entwicklungsstörungen

- Hautentzündung

- Schwellungen an den Beinen

- Husten

- Nasenausfluss 

Magenwürmer

Kommen selten vor, ziehen aber ein hohes Infektionsrisiko für alle Herdenmitglieder nach sich.

Symptome

- Symptome treten nicht immer auf

- Durchfall

- Abmagerung

- Magenschleimhautentzündung 

Die folgenden Wurmarten können als Zufallsbefund gefunden werden. Dies bedeutet, dass ein negatives Ergebnis nicht bedeutet, dass ein Befall ausgeschlossen ist:

Bandwürmer

Bandwürmer scheiden nicht regelmäßig einzelne Eier aus, sondern werfen sehr selten ein “Eierpaket” ab, daher ist der Nachweis über den Kot nur selten möglich (Zufallsbefund).

Symptome

Bei geringem Befall: häufig keine sichtbaren Symptome

Verdauungsstörungen

Durchfall

Abmagerung

Erhöhtes Risiko für Kolik

Darmverschluß

Larven der Magendasselfliege

Magendasseln sind über eine Kotprobenuntersuchung nicht nachweisbar. Eine Sicherheitswurmkur sollte daher im Herbst nach dem ersten Nachtfrost vorgenommen werden (Okt/Nov).

Symptome

Symptome treten nicht immer auf

Abmagerung/Verzögerung des Wachstums in der Entwicklung

Leistungsabfall

Kolik

Durchfall

Entzündung und Geschwürbildung der Magenschleimhaut

Magendurchbruch

Pfriemenschwänze

Pfriemenschwänze sind ein "Hygieneproblem“. Es sollte eine regelmäßige Kontrolle und Reinigung der Afterregion, ein Auswaschen der Anusrosette und ein häufiger Wechsel der Einstreu stattfinden.

Symptome

Schweif- Scheuern

Juckreiz

Sichtbare Eischnüre um den Anus herum 

Lungenwurmtest

Das Testverfahren

Mit einer bewährten koproskopischen Methode basierend auf dem Baermann-Wetzel-Verfahren testen wir auf Lungenwurm-Larven.


Hierbei wird die Kotprobe in Gaze gewickelt und auf ein Sieb, das sich auf einem Glasbehälter befindet, gelegt. Anschließend wird der trichterförmige Glasbehälter so weit mit Wasser aufgefüllt bis die Hälfte der Kotprobe in das Wasser eintaucht. Dieses Konstrukt wird dann 8 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen, sodass die Larven in das Wasser gelangen und auf den Grund des Glasbehälters absinken können. Als Nächstes werden mithilfe einer Pipette ca. 100 ml der Suspension in ein Röhrchen gegeben und anschließend zentrifugiert. Schließlich gibt man das so entstandene Sediment auf einen Objektträger. Dort wird die Probe unter dem Lichtmikroskop untersucht und die Larven werden identifiziert.

Da wir immer Sammelproben untersuchen erreichen wir die größtmögliche Genauigkeit. Die Spezifität des von uns benutzen Larvenauswanderungsverfahren liegt bei 98 %.

Worauf wird getestet?

Unser Wurmtest Plus weist Larven von Lungenwürmern nach.

Lungenwürmer

Lungenwürmer sind weit verbreitet, besiedeln die Atemwege des Pferdes und verursachen Husten, Atemnot, Leistungsminderung und teilweise auch plötzliches Nasenbluten oder Verhaltensauffälligkeiten.


Übertragbarkeit auf Menschen?

nein


Symptome

Atemnot

Husten

Nasenbluten

Blutungen unter der Haut

Verhaltensänderungen

Schwäche

Für wen sind die Tests geeignet?

Wurmtest

Der Wurmtest ist perfekt geeignet, um als Teil der Wurmvorsorge das Pferd auf die gängigsten Wurmparasiten zu testen. So kannst du herausfinden, welche Würmer vorliegen und wir empfehlen dir den passenden Wirkstoff. Denn nicht jede Wurmkur wirkt gegen jeden Wurm. Als Teil der Wurmvorsorge empfehlen wir dein Pferd regelmäßig zu testen (4x pro Jahr), um eine Infektion mit Würmern rasch bemerken und bekämpfen zu können.


Zur genaueren Diagnose empfehlen wir den Wurmtest mit Eizählung.

Wurmtest mit Eizählung

Bei Pferden, die älter als 5 Jahre sind, reicht es aus, erst ab einer bestimmten Befallsstärke zu entwurmen. Diese Befallsstärke kann nur mit dem Wurmtest mit Eizählung ermittelt werden. Bei Pferden unter 5 Jahren hingegen sollte unabhängig von der Befallsstärke bei positivem Befund entwurmt werden. Dies liegt daran, dass bei jungen Pferden das Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Doch auch bei jungen Pferden bietet der Wurmtest mit Eizählung einen entscheidenden Vorteil: nur so kann die Wirksamkeit der Wurmkur ermittelt werden. Bei einem Rückgang der Eianzahl um mehr als 90% war die Wurmkur wirksam. Mit dem Wurmtest ohne Eizählung ist diese Berechnung nicht möglich.

Lungenwurmtest

Unser Lungenwurmtest eignet sich für alle Pferdebesitzer, die bei ihren Vierbeinern eine Infektion mit Lungenwürmern ausschließen wollen. Insbesondere Jungtiere bis zu zwei Jahren sind häufig von diesen lästigen Parasiten betroffen.


Da eine Lungenwurminfektion über einen längeren Zeitraum behandelt wird und zusätzliche Hygienemaßnahmen erfordert, bietet es sich an, zu testen bevor auf Verdacht gehandelt wird.