Neufundländer


Die Rasse der Neufundländer hat seinen Ursprung an der Ostküste von Kanada, wo sie von den Einwohnern der Küste als Helfer für die Fischerei gezüchtet wurden. Die Vorgänger der Rasse dürften im 14. Jahrhundert von europäischen Seefahrern nach Neufundland (Kanada) gebracht worden sein, ihre genaue Abstammung wird aber noch immer diskutiert. Man glaubt, dass europäische Hunde mit den vor Ort lebenden Hunden gekreuzt wurden und so der Neufundländer entstand. Die ersten dieser Hunde waren auf Schiffen zu finden. Zu ihren alltäglichen Aufgaben gehörte es von Schiff zu Schiff zu schwimmen, Leinen oder Gegenstände zu apportieren oder gelegentlich betrunkene Seeleute vor dem Ertrinken zu retten. Im 18. Jahrhundert wurde der Neufundländer auf britischen Handelsschiffen nach England gebracht.


Neufundländer entwickeln sich zu großen, starkknochigen Hunden. In England und in den USA wird der gescheckte Neufundländer als eine Farbvariante angesehen, die FCI hingegen erkennt diesen als eigene Rasse der Landseer an.


Neufundländer sind intelligente, hart arbeitende, aber ruhige und üblicherweise sehr freundliche Hunde. Aus diesem Grund werden sie auch gerne als Assistenz- oder Therapiehunde eingesetzt. Das wasserabweisende Fell und die Füße mit Schwimmhäuten ermöglichen einen Einsatz im Wasser. Bekommen Hunde dieser Rasse nicht entsprechende Beschäftigung, können sie frustriert und depressiv werden. Der Neufundländer ist bekannt für sein leichtes Einfügen in die Familie und die Hunde sind außerordentlich geduldig mit Kindern aber auch anderen Tieren. Nichts desto trotz benötigt es wie bei allen anderen Rassen eine sorgfältige Aufsicht um unbeabsichtigte Verletzungen von Kind oder Hund zu vermeiden. Neufundländer werden auch als sehr sensible Hunde beschrieben, weshalb es wichtig ist, ihr Training auf Belohnung basierend auszurichten.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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