Norrbottenspitz


Der Norrbottenspitz wurde als Jagd- und Bauernhund von seinem Ursprungsland Finnland nach Schweden gebracht. Nachdem das Interesse an der Jagd mit Hunden zunehmend abnahm, geriet die Rasse in Vergessenheit, galt sogar als ausgestorben und wurde aus dem Register der Kennel Clubs gestrichen.


Liebhaber des Norrbottenspitz fanden jedoch in abgelegenen Dörfern noch einige Individuen, woraus die heutige Rasse und Form des Norrbottenspitz gezüchtet wurde. Um 1970 wurde die Rasse dann wieder offiziell anerkannt.


Oft werden Hunde dieser Rasse für die Vogeljagd auf Birk- und Haselhühner eingesetzt, aber auch als Familienhund wird diese Spitzrasse sehr gerne gehalten.


Die Grundfarbe der Hunde ist weiß, welches durch farbige Flecken unterbrochen ist. Diese Flecken sind meist gelb oder braun, aber auch schwarze Flecken sind erlaubt. Als besonders angenehm sticht die Eigenschaft hervor, dass der Norrbottenspitz, im Gegensatz zu engen Artverwandten, nicht kläfft. Er gilt generell als sehr freundlich und liebevoll und ist daher auch gut verträglich mit Kindern. Zudem wird er als aufmerksam, lebhaft und temperamentvoll beschrieben. Das Wesen des Norrbottenspitz zeigt keinerlei Formen von Nervosität oder Aggression. Am wohlsten fühlen sich Hunde dieser Rasse im Familienverband, idealerweise bei Hobbyjägern, sodass sie zumindest hin und wieder ihrer eigentlichen Bestimmung, dem Jagen, nachkommen können.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
Bekannt aus: