Norwegischer Buhund


Der Buhund ist eine der ältesten und bekanntesten nordischen Hütehunderassen, obwohl sie erst im 20. Jahrhundert die Anerkennung erhalten hat. Der Name leitet sich von BU, dem norwegischen Wort für Heimat, Hütte oder Wohnung, ab. Die damaligen Menschen wollten einen Allzweck-Bauernhund der den Spagat zwischen Hütehund und Wachhund schaffte. Als die Menschen in den skandinavischen Ländern sesshaft wurden, brachten sie Hunde mit, die seit Jahrhunderten die Schlitten gezogen und Tiere, allen voran Rentiere, gehütet haben. Diese Hunde gelten heute als Ausgangsrasse für den modernen Norwegischen Buhund. Die heutigen Züchter unterstreichen, dass man den Buhund noch immer als perfekten Hütehund, angefangen von Schafen und Ziegen bis hin zu Enten und Truthähnen, einsetzen kann.


Der Buhund gilt als lebhafter, mutiger und energiegeladener Begleiter. Er ist sauber, intelligent, spielfreudig und sehr vielseitig einsetzbar. Der Buhund eignet sich als Spielkamerade von Kindern, als Assistenzhund für Gehörlose, als Wachhund oder einfach auch als sportlicher Begleiter. Der Buhund kommuniziert sehr ausgeprägt mittels Laute und Gesten. Er ist außerordentlich gelehrig, sehr gut auszubilden und ein großartiger Hund auf Farmen. Der Buhund ist aber auch ein Gewohnheitstier. Er kennt den gesamten Tagesablauf und ist diesem immer einen Schritt voraus. Wichtig zu erwähnen ist, dass diese Rasse einen außerordentlich hohen Herden und Schutztrieb hat. Dieser zeigt sich selbst wenn die Hunde nicht speziell ausgebildet werden. Unter Umständen auch, wenn es gar nicht erwünscht ist. Der Buhund benötigt einen selbstsicheren und konsequenten Hundeführer, der unter Umständen mit ihrem starken Eigensinn fertig wird.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
Bekannt aus: