Norwegischer Elchhund


Der klassische Elchhund dürfte jenen nordischen Hunden sehr ähnlich sein, die bereits im Steinzeitalter an der Seite des Menschen lebten. In Norwegen gibt es Skelettfunde die in diese Zeit rückdatiert wurden und mit den heutigen Hunden nahezu ident sind. Die Hunde dürften unterschiedliche Aufgaben erfüllt haben. Sie wurden für Jagdzwecke verwendet, aber auch als Hüte- und Schlittenhunde. Hunde dieser Rasse blieben bemerkenswerterweise über die Jahrtau-sende hinweg bis heute nahezu unverändert.


Der norwegische Elchhund hat seinen Namen dank seines ursprünglichen Einsatzes als Jagdhund erhalten. Er wurde für die Jagd von Elchen, Luchsen, Bären und Hirschen eingesetzt. Heute jagen sie häufig nur mehr in Koppeln, wo sie den Jägern helfen, das Wild aufzuspüren, es dem Jäger zutreiben oder es von seinem Gewehr fernhalten. Elchhunde sind keine Laufhunde, die das Wild über große Distanzen hinweg verfolgen. Sie arbeiten immer eng beim Jäger. Das Besondere an ihrer Art zu jagen ist ihr ruhiger Charakter. Dem Wild nähern sie sich schleichend und versuchen durch Scheinangriffe dieses in Richtung Jäger zu treiben oder durch Standlaute die Aufmerksamkeit des Opfers auf sich zu ziehen, bis der Jäger in Schussweite ist.


Zwischen Menschen und diesen spitzartigen Hunden besteht eine jahrhundertelange Verbindung, weshalb sie sich hervorragend als Begleit- und Haushunde eigenen. Auch im Umgang mit Kindern sind sie besonders angenehm. Typisch für die Rasse ist der nordische spitzartige Kopf mit einer schwarzen Maske im Gesicht. Mit seinem dicht anliegenden, harschen Haar, das an der Unterseite etwas heller ist, gilt der Norwegische Elchhund als sehr anpassungsfähig in Bezug auf die verschiedensten Wetterbedingungen.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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