Parson Russell Terrier


Jack Russell lebte Mitte des 18. Jahrhunderts und war nicht nur ein Diener der Kirche, er war auch ein passionierter Fuchsjäger. Fuchsjäger brauchten kleine Hunde um die Füchse aus dem Bau zu bekommen. Viele Jäger verwendeten dafür kleine und kurzläufige Terrier, die auf dem Rücken des Pferdes bis zum Fuchsbau getragen wurden. Der Pfarrer hingegen bevorzugte langläufigere Typen die den Jagdhunden zu Fuß folgen konnten und begann daher diese Hunde selbst zu züchten. Aus welchen Kreuzungen diese Terrier tatsächlich hervorgingen ist bis heute nicht wirklich geklärt.


Bis zum Jahr 1999 wurden Parson Russell Terrier als Jack Russell Terrier bzw. Parson Jack Russell Terrier bezeichnet. Erst dann wurden die hochläufigen Terrier dieses Typs als eigene Rasse anerkannt und in Parson Russell Terrier umbenannt.


Der Parson Russell Terrier besitzt rauhes oder glattes Fell, es gibt aber auch die dazwischen liegende stockhaarige Variante. Die Hunde haben üblicherweise eine dichte Unterwolle die vom harten, geraden und wasserfesten Deckhaar durchbrochen wird.


Der Parson Russell Terrier ist ein Jagdhund, wobei dieser hauptsächlich in der Jagd von Füchse und Dachse eingesetzt wird. Besitzern dieser Terrier sollte bewusst sein, dass diese Rasse eine entsprechende körperliche und geistige Beschäftigung benötigt, da die Hunde ansonsten unfolgsam und destruktiv werden können. Die Rasse wird als sehr intelligent, unerschrocken, freundlich und arbeitsfreudig beschrieben, was sich zu einem guten Teil von seiner Herkunft als Jagdhund ableitet. Parson Russell Terrier sind aber auch vorzügliche Haushunde, Spielgefährten für Kinder, und Menschen gegenüber freundlich und liebevoll.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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