Pekingese


Die Geschichte des Pekingesen geht 2.000 Jahre zurück in das alte China. Die Rasse wurde von der T’ang Dynastie im 8. Jahrhundert gezüchtet und gehört zu einer der ältesten Rassen die heute überhaupt existieren. Der Pekingese war früher ausschließlich dem Kaiserhaus als Palasthund vorbehalten. Noch heute zeugen Porzellan- und Jadefiguren von der jahrhundertealten Tradition der Darstellung des Pekingesen.


In Peking waren unzählige Eunuchen untergebracht, deren einzige Aufgabe es war die Tiere zu züchten, aufzuziehen und zu umsorgen. Niemand außer dem Adel durfte diese Hunde besitzen und auf Diebstahl eines Pekingesen stand die Todesstrafe. 1860 nach der Eroberung Pekings durch britische Truppen im zweiten Opiumkrieg wurden aus dem königlichen Palast fünf der Hunde erbeutet. Offiziere brachten sie nach Europa. Dort wurden sie an Königin Victoria und an den Britischen Adel verschenkt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Pekingese in England als Rasse anerkannt.


Der Pekingese wie man ihn heute kennt, hat typische körperliche Merkmale, die dem Einen gefallen mögen, dem Anderen nicht. Die Hunde besitzen einen extrem verkürzten Fang und die Nase stößt direkt nach oben zwischen die Augen, wodurch das Gesicht sehr flach wird. Aufgrund dieser Merkmale leiden die Hunde besonders an heißen und feuchten Tagen unter Atemnot. Pekingesen besitzen einen langen Körper mit geringer Höhe und durch die sehr eng stehenden Hüften bekommt die Rasse den charakteristischen rollenden Gang. 


Pekingesen sind großartige Persönlichkeiten. Sie sind intelligente, selbstbewusste, sehr anhängliche und verschmuste Hunde. Aber sie schenken ihre Zuneigung nicht jedem. Sie sind außerdem gute Wachhunde, da sie nicht übermäßig zum Bellen neigen, aber sofort ihren Besitzer aufmerksam machen, wenn sich Fremde nähern.


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Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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