Podengo Portugues Medio


Der portugiesische Podengo Médio ist der mittelgroße Vertreter der portugiesischen Jagdhunde und gehört ebenso zu den „Großohrigen Jagdhunden“ Portugals. Seine beiden Verwandten sind der portugiesische Podengo Pequeno (klein) und der portugiesische Podengo Grande (groß). Ihre Ursprünge gehen Tausende von Jahren zurück bis nach Kleinasien, bevor sie von den Phöniziern auf die Iberische Halbinsel gebracht wurden. Sie waren sehr häufig in Nordportugal anzutreffen, wo sie eine große Popularität als Jäger und Begleiter erreicht haben. Der Portugiesische Podengo Medio wurde in erster Linie verwendet, um Schädlinge und Kaninchen mit seinen scharfen Sinnen wie der Sehkraft, dem ausgezeichneten Geruchssinn und dem exzellenten Gehör zu jagen. Dank ihrer „Nagetierjagdfähigkeiten“ verdienten sie ihr Brot als Passagiere auf den Schiffen von vielen großen Entdeckern wie Christopher Columbus, Vasco da Gama und Magellan. Sie beschützten somit nicht nur die Lebensmittelgeschäfte am Land, sondern auch die Seeleute vor von Nagetieren übertragenen Krankheiten.


Die Rasse wurde von der FCI im Jahre 1967 anerkannt. Die Farbe des portugiesischen Podengo Médio reicht in der Regel von einer leichteren Gelb- oder Kitzfarbe bis zu einem dunkleren Gelb mit Schwarzschimmer. Vertreter dieser Rasse sind einfarbig, oder haben im Bereich des Gesichtes, der Brust, den Beinen oder Füßen und der Spitze des Schwanzes weiße Abzeichen aufzuweisen. Ihr Fell kommt in zwei Arten vor: Glatt- und Drahthaar.


Diese Hunde sind eine winterharte und eine extrem lebhafte Rasse, brauchen viel Bewegung und einen sicheren Raum um ihrem Instinkt nachgehen zu können. Sie genießen die Gesellschaft von anderen Hunden und Menschen gleichermaßen, sodass sie hervorragende Begleiter sind. Sie sind unabhängige Denker, die natürlich geeignet sind für Hundesportarten wie Agility, Gehorsam und das Hunderennen. Portugiesische Podengo Médios machen sich auch als Wachhunde gut, da sie freudige Beller sind, wenn ein Fremder sich ihrem Zuhause nähert.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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