Polski Owczarek Nizinny


Der Nizinny könnte als das fehlende Glied zwischen den modernen, zottigen Hütehunderassen und den alten Hütehunderassen aus dem Osten gelten. Die Abstammung führt nach heutigen Erkenntnissen sehr wahrscheinlich auf die Puli`s zurück. Auch waren sie an der Entstehung der Bearded Colli und der Schapendoes wesentlich beteiligt.


Im 16. Jhd. Vor allem als Arbeitshund gezüchtet, war der Nizinny Ende des Zweiten Weltkrieges beinahe ausgestorben. Dank ein paar Züchter konnte die Rasse jedoch in Polen erhalten. Seit daher gelten die Hunde als leicht erziehbar, intelligent, kinderlieb, aufmerksam und als sehr gute Wachhunde die bei Gefahr warnen. Daher werden sie auch teilweise als Therapiehunde eingesetzt. Wie die meisten Arbeitshunde gelten sie jedoch Fremden gegenüber als zurückhaltend. Noch heute müssen sie in Polen ihre Arbeitsleistung unter Beweis stellen. Daher ist der Nizinny auch am Land noch weiter verbreitet als in der Stadt.


Im Übrigen ähneln sie in ihrem Aussehen ihren Abkömmlingen, dem Bearded Collie. Sie haben einen „durchdringenden“ Blick. Sie gewinnen schnell die Bewunderung aller. Dies ist vor allem ihrem Wesen geschuldet. Auch wird ihnen ein langes und ausgeprägtes Gedächtnis zugeschrieben. So erzählen Züchter, dass sich ein Nizinny noch Jahre später sowohl an Unfreundlichkeiten als auch an freundliche Begebenheiten erinnern.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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