Pumi


Im 17. Und 18. Jahrhundert wurden Hütespitze aus Pommern in Deutschland für die Zucht des Puli verwendet. Die Hunde dürften gemeinsam mit den Merino-Schafen nach Ungarn gekommen sein und wurden dort mit dem Puli gekreuzt. Aus diesen Kreuzungen entwickelte sich in den letzten 300 Jahren eine eigene Rasse, die in ihrer Heimat sehr populär ist.


Diese Hunde sind echte Hütehunde. Sie werden zum Treiben von Rindern eingesetzt. Sie sind mutige, intelligente und wenn es sein muss, auch zupackende Tiere. Nicht zu vergessen ist auch, dass der Pumi sehr gerne lautstark bellt. Laut Standard wird das Wesen dieser Hunde wie folgt beschrieben: „unfähig sich ruhig zu verhalten“. Dies verdeutlicht schon, dass der Pumi beschäftigt werden will. Pumis besitzen aber nicht nur hervorragende Hüteeigenschaften, sie sind auch sehr gute Wachehunde speziell in abgelegenen Gegenden.


Die Rute des Pumi wird hochgetragen, was daran liegt, dass sie hochangesetzt ist. Dies verleiht den Hunden einen stets fröhlichen Ausdruck. Die Ohren stehen hoch, kippen aber leicht nach vorne.


Im Vergleich zum Puli unterscheidet sich das Haarkleid des Pumi doch deutlich. Das Fell ist zwar sehr dick, lang und gelockt, bildet aber keine Puli-typischen Schnüren. In Ungarn wird der Pumi häufig als Stadthund angesehen. Seine tatsächliche Heimat bleibt aber die Puszta mit ihren weiten Hochebenen.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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