Pyrenäen Mastiffs


Die Wurzeln des Pyrenäen Mastiffs, auch Mastin del Pirineo genannt, liegen auf der iberischen Halbinsel. Vor mehr als 3000 Jahren kamen große assyrische und sumerische Schutzhunde über diverse Handelswege in das Land. Diese Schutzhunde verbreiteten sich schnell bis in die entlegensten Gebiete und entwickelten sich in die unterschiedlichsten Richtungen weiter.


Später im 14. Jahrhundert wurde die Region von Kriegen und Machtkämpfen beherrscht. Nur die Schafszucht blieb eine Konstante in dieser unsicheren Zeit. Oft wurden bis zu 1000 Schafe von nur einem Hirten, aber dafür von 5 Hütehunden bewacht und zusammengehalten. Um neue Weiden aufzusuchen, mussten weite Wanderungen unternommen werden. Dabei entwickelten sich immer weitere Rassevarianten.


Um 1946 wurden einheitliche Rassestandards fixiert und streng danach gezüchtet. Jene Hunde, mit einem gewissen Weißanteil und mittellangem Fell am Rücken, sowie längerem Fell an Hals, Brust, Hinterbeinen und an der Rute, wurden zur Gruppe des Pyrenäen Mastiffs zusammengefasst. Je nach Richtung der früheren Herdenwanderungen wurden auch deren direkte Verwandte bestimmten Rassen zugeordnet bzw. zu einer zusammengefasst. So zählen nun die einfarbigen, kurzhaarigen Hunde von La Mancha, Extremadura, Castille und Leone zu den Spanischen Mastiffs.


Der Pyrenäen Mastiff gilt als umgänglich, ruhig und zeigt gute Qualitäten als selbstbewusster Wachhund.


Quelle:

Der Text wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

FERAGEN GmbH
Labor für genetische Veterinärdiagnostik
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